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20.03.1998 - 

Übernahme von Isolation Systems läuft

Übernahme von Isolation Systems läuft Shiva kauft Know-how über Virtual Private Networks ein

Der Spezialist für den Fernzugriff versucht, den Karren aus dem Dreck zu ziehen.Nach enttäuschenden Ergebnissen im vergangenen Jahr keimt nun Hoffnung, zumal Shiva mit der Übernahme von Isolation Systems Know-how auf dem Gebiet Virtual Private Networks (VPNs) gewinnt.Shiva läßt sich diese Akquisition 37 Millionen Dollar kosten.Die Übernahme soll bis Ende März abgeschlossen sein.

Die Investition könnte sich auszahlen, da der VPN-Markt als zukunftsträchtig gilt.Das Marktforschungsunternehmen Infonetics Research erwartet ein Wachstum des Umsatzes von einem mit 50 Millionen Dollar (1997) niedrigen Niveau auf 550 Millionen Dollar im Jahr 2000.Ziel von Shiva ist, die eigenen Lösungen für Direktwahl-Fernzugriff mit der VPN-Technik von Isolation zu kombinieren. Direktwahl zeichnet sich zwar nach Angaben von Eric Beattie, Director für das VPN-Geschäft in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika bei Shiva, durch Zuverlässigkeit und Sicherheit aus, kommt Firmen aber wegen hoher Gebühren für Ferngespräche oft teuer zu stehen.Beim Einsatz von VPNs dagegen fallen nur Ortsgebühren für die Einwahl beim nächsten Service-Provider an.

Die geplante einheitliche Lösung für Direktwahl, VPN-Zugang und LAN-zu-LAN-Kopplung mit gemeinsamen Sicherheits-, Abrechnungs- und Netzverwaltungssystemen soll auch Kabel-Modem-Zugriff und xDSL-Fähigkeit bieten.VPNs können via Internet oder öffentliche Netze von Carriern etabliert werden, wobei letztere zuverlässiger sind.Laut Shiva wird die Integration fünf bis sechs Monate dauern.Zu den Kunden des Unternehmens in Deutschland gehören beispielsweise T-Online, die "Süddeutsche Zeitung" und die Commerzbank.