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05.03.1999

Übernahme von Wired Digital ist in Gefahr

MÜNCHEN (CW) - Nach US-Presseberichten ist der von Lycos geplante Kauf von Wired Digital in Gefahr. Eine kontrovers geführte Diskussion unter den Teilhabern von Wired über die Bedingungen des Deals könnte das Geschäft mit Lycos noch platzen lassen.

Die Übernahme der Internet-Dienste wie Hotbot, Wired News, Hotwired oder Suck.com durch Lycos war bereits im Oktober letzten Jahres angekündigt worden. Doch dann verzögerten sich die Verhandlungen, und der bis zum Jahresende 1998 geplante Abschluß des Deals kam nicht zustande. Die derzeitigen Diskussionen drehen sich in erster Linie darum, wer den größten Gewinn aus dem Übernahmegeschäft zieht. Nach den komplizierten Regelungen des Deals würden zwei neu bei Wired eingestiegene Investoren, Providence Equity Partners und die Tudor Investment Group, am meisten profitieren, während Firmenveteranen wie Louis Rossetto und Jane Metcalfe, die Wired Digital gründeten, schlechter abschnitten.

Trotzdem sieht Lycos den Deal nicht gefährdet. Die Vorstände bei Lycos und Wired ständen nach wie vor zu dem geplanten Geschäft, so Andrew de Vries, Sprecher von Wired Digital. Lycos, der Anbieter der Internet-Portalseite, war in den letzten Wochen wegen der zunächst auf Eis gelegten Übernahme durch USA Networks in die Schlagzeilen geraten.