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25.01.2005

Überregulierung verhindert IT-Investitionen

Laut einer Studie fällt Deutschland in Sachen IT und Produktivität hinter die USA zurück.

Im vergangenen Jahr sank die Produktivität deutscher Arbeitnehmer gegenüber den USA erstmals seit 1995. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des US-amerikanischen Forschungsinstituts The Conference Board. Noch 2003 lag das Produktivitätsniveau der Deutschen um vier Prozent über dem der Vereinigten Staaten; 2004 wurden nur noch 97 Prozent des US-Werts erreicht.

Fehlende Rahmenbedingungen für neue Investitionen

Bob McGuckin, Co-Autor der Studie, sieht die Ursache für den Rückstand in der Überregulierung der Wirtschaft. Deutschland sei nicht in der Lage, die nötigen Rahmenbedingungen für die Verbreitung neuer Informations- und Kommunikationstechniken zu schaffen. Dadurch würden Investitionen in wichtigen Branchen wie dem Einzelhandel gebremst.

Diese Aussage gelte tendenziell für den gesamten europäischen Wirtschaftsraum, so McGuckin, obwohl die Studie auch Positives zutage fördert: So ist die Wachstumsrate der Produktivität in der auf 25 Mitgliedstaaten erweiterten EU 2004 von 1,3 auf 1,6 Prozent gestiegen. Dabei gelang es den zehn neuen EU-Mitgliedern aus Mittel- und Osteuropa, ihre Produktivität um 4,4 Prozent zu steigern.

Dennoch wird der Rückstand zu den Vereinigten Staaten auch bei dieser Betrachtung deutlich. Die USA erhöhten ihre Produktivität im gleichen Zeitraum um 3,1 Prozent und verzeichnen damit ein fast doppelt so hohes Wachstum. Ähnliches gilt für die Zunahme der geleisteten Arbeitsstunden pro Kopf. Generell arbeiten US-amerikanische Arbeitnehmer noch immer deutlich länger als ihre europäischen Kollegen, so die Studie. (wh)