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Übertragbares Pilotprojekt:Papierlose Zollabwicklung

20.06.1980

BONN/NÜRNBERG (pi) - Zur transparenteren Gestaltung der im internationalen Handel gültigen geltenden Vorschritten für Importeur und Zollverwaltung wurde ein Computermodell entwickelt. Zusammen mit dem Großversandhaus Quelle, Fürth, erarbeitete das Bundesfinanzministerium ein übertragbares Paket für die maschinelle "Zollabwicklung mit Datenträgeraustausch" (Zadat).

Den rechtlichen Rahmen für das seit Frühjahr 1979 erarbeitete und jetzt vorgestellte Pilotprojekt Zadat bilden die Sammelzollverfahren. Bereits bei der maschinellen Auftragsschreibung werden die Importdaten erfaßt. Die Zoll- und außenwirtschaftlichen Vorschriften samt Tarifierung gehen bei der Bestellaufnahme ein.

Der Importeur bereitet die Einfuhrdaten gleichzeitig für firmeninterne Bedürfnisse und für Zollzwecke auf und verarbeitet sie maschinell. Er übernimmt die für die zollamtliche Behandlung der Waren erforderlichen Daten für bestimmte Zeitabschnitte auf ein Magnetband, das als Sammelzollanmeldung/Zollanmeldung einem Rechenzentrum der Bundesfinanzverwaltung-zugeleitet wird, erklärt das Ministerium.

Nach Mitteilungen des Versandhauses errechnet das Programm, das seit Dezember 1979 erprobt wird, die Abgaben, erstellt Steuerbescheide und wertet statistische Daten aus. Die Zollverwaltung beabsichtigt, auch anderen Unternehmen das Verfahren zugänglich zu machen. Auskünfte dazu erteilt das Referat III B 9 (EDV in der Zollverwaltung) im Bundesministerium der Finanzen, Bonn. Für das Ministerium steht die Rationalisierung der mit der Einfuhr zusammenhängenden Formalitäten im Vordergrund.