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Umsatz stieg um 22 Millionen Mark Ploenzke AG weist 1992 weniger Gewinn vor Steuern aus als 1991

30.07.1993

MUENCHEN (CW) - 1992 musste die Ploenzke AG mit einem Konzernbetriebsergebnis von 6,8 (1991: 7,1) Millionen Mark einen gegenueber dem Vorjahr leicht ruecklaeufigen Gewinn vor Steuern ausweisen. Der Umsatz stieg um 22 Millionen auf 223 Millionen Mark.

Ohne Beruecksichtigung der Sonderaufwendungen, die nach Angaben des Unternehmens vor allem auf die Umfirmierung der GmbH u. Co. KGg in eine Aktiengesellschaft zurueckzufuehren sind, belief sich das Betriebsergebnis auf 10,4 Millionen Mark. Der 1992 erstmals ausgewiesene Gewinn nach Steuern erreichte eine Hoehe von 4,06 Millionen Mark.

Die Gesamtleistung der

Ploenzke-Gruppe, also inklusive der Auslandsgesellschaften und der Ploenzke Informatik AG, Schweiz, die zu 100 Prozent im Besitz des AG-Vorstandes und Hauptaktionaers Klaus Ploenzke ist, belief sich auf 258 (1991: 228) Millionen Mark. Insgesamt investierte das Software- und Serviceunternehmen 9,7 Millionen Mark.

Einem Sprecher der Gruppe zufolge ist das Geld vor allem in den Aufbau der franzoesischen Tochter geflossen, die am Jahresanfang ihre Geschaeftstaetigkeit aufgenommen hat. Allerdings haetten auch die anderen Auslandsgesellschaften von den Investitionen profitiert. Zum Bilanzstichtag beschaeftigte die Ploenzke-Gruppe 1527 und der Konzern 1417 Mitarbeiter.

Im laufenden Jahr haben sich die Hessen vorgenommen, das Vorjahresergebnis zu uebertreffen. Obgleich die Geschaeftsentwicklung von der konjunkturellen Lage abhaengig sei, zeigte sich der Unternehmenssprecher zuversichtlich, "dass wir die Talsohle durchschritten haben". Im ersten Quartal 1993 haetten sich die Geschaeftsbereiche Dienstleistung und Oeffentlicher Dienst positiv entwickelt, dagegen sei das Geschaeft in den Sektoren Industrie und Handel "schwierig" verlaufen.

Brancheninsidern zufolge duerfte sich das Projekt- und Body- Leasing-Business, in dem Ploenzke nach wie vor stark vertreten ist, insgesamt schwieriger gestalten. Etliche Programmierer aus Osteuropa bieten inzwischen hierzulande preiswerte Leistungen an.

Kenner reden von 60 bis 80 Mark pro Programmierstunde. Damit wuerden hiesige Body-Leaser in einen Preiskampf hineingezogen, den sie nicht gewinnen koennten.