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17.01.2006

Umstrittene Fusion der Sparkassen-IT

Der Zusammenschluss von IZB Soft und Sparkassen Informatik (SI) war überstürzt geplant.

D ie Fusion der süddeutschen Sparkassendienstleister IZB Soft, München, und der Frankfurter Sparkassen Informatik (SI) kam für die meisten Betroffenen völlig überraschend. Die Bayern hatten längst eigenständige Großprojekte für das laufende Jahr geplant, und die SI-Verantwortlichen waren auf einen Zusammenschluss ebenfalls nicht vorbereitet. Auch in den Reihen des Sparkassenverbands soll es Widerstände gegen die Fusion gegeben haben.

Den Takt beim geplanten Dienstleistungsduo dürfte künftig die weitaus größere SI vorgeben. Die Hessen haben den Rollout ihres neuen, rund 500 Millionen Euro teuren Kern-Banking-Systems OSPlus abgeschlossen, das nun auch in München zum Einsatz kommen soll.

Dabei hatte sich die IZB schon vor Jahren aus dem Vorläuferprojekt von OSPlus ausgeklinkt. Ihre eigenen Entwicklungen sind nun wohl überflüssig geworden. Wie viel bislang investiert wurde, behalten die Verantwortlichen für sich. In Frage stehen dürften auch Standorte und Personal in der Entwicklungsabteilung. Ob sich die Fusion für die Sparkassen-Kunden auszahlt, scheint keineswegs sicher. (Ausführlicher Bericht auf Seite 5.) (ba)