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03.09.1999 - 

Kommentar

Unerledigte Aufgaben

Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht", sagt Robert Hoog, der gemeinsam mit Winfried Hoffmann künftig die Geschicke von Fujitsu-Siemens lenken soll. Er meint damit die personelle Verschlankung der Computersparte von Siemens und ähnliche Maßnahmen, die der Partner Fujitsu bereits hinter sich habe. Doch das war vor dem jetzt besiegelten Joint-venture. Das Problem redundanter Stellen ist damit nicht gelöst.

Die To-do-Liste des Führungsduos ist auch ohne die Personalfrage lang: Konsolidierung der Produktlinien, Verschmelzung oder Abstimmung von Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Verwaltung gehören zu den augenfälligsten Herausforderungen. Andererseits gibt es durchaus gewichtige Argumente, die für das Gemeinschaftsunternehmen sprechen: Das Volumenproblem der Münchner etwa ist mit dem neuen Partner entschärft, auch wenn sich Fujitsu-Siemens vorerst kaum als Global Player etablieren dürfte. Die Konzentration der wichtigsten Unternehmensfunktionen in Europa und den Zugriff auf Schlüsseltechnologien, beispielsweise Flüssigkristall-Displays, können die Manager ebenfalls auf der Habenseite verbuchen. Erledigen sie die schwierigen verbliebenen Aufgaben zügig, stehen die Erfolgsaussichten für das japanisch-deutsche Paar gar nicht so schlecht. Den arg gebeutelten Siemens-Kunden wäre ein Stück mehr Investitions- sicherheit zu wünschen.wh