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19.03.1999

Ungewisse Zukunft für die Power-PC-CPU

MÜNCHEN (CW) - Nach der Aufgabe der gemeinsamen Entwicklung haben IBM und Motorola gänzlich unterschiedliche Roadmaps für Power-PC-Prozessoren vorgestellt. Big Blue konzentriert sich auf das Server-, Motorola auf das Apple-Geschäft. IBM plant neue 64- Bit-CPUs in Geschwindigkeiten von 450 bis 550 Megahertz (letztere ab 2000) für den Einsatz in hauseigenen AS/400- und RS/6000- Servern. Zudem soll es eine Desktop-Version für AIX- Arbeitsstationen geben, die zunächst mit 480, nächstes Jahr bis 580 Megahertz getaktet wird. Die IBM-Prozessoren werden mit Kupfertechnologie gefertigt, was geringere Chipgrößen ermöglicht. Analysten gehen davon aus, daß diese nicht in Macintosh-Computern zum Einsatz kommen. Power-PC-Chips für diese Geräte werden zukünftig nur noch von Motorola stammen. Dort bleibt man bei 32- Bit-CPUs und hat neue Modelle angekündigt. Die nächste Generation soll bis 2 MB Level-2-Cache bieten, Multiprozessor-Konfigurationen unterstützen und bis 450 Megahertz getaktet werden. Ferner wird es neue Instruktionen für Vektorverarbeitung, eine verbesserte Fließkommaverarbeitung und einen schnelleren RAM-Bus geben.