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13.12.1985 - 

Französische Regierung verzögert Entscheidung:

Ungewißheit bei AT&T/GGE-Verhandlungen

13.12.1985

PARIS (CW) - Die Gespräche zwischen der staatlich-französischen Companie Générale d'Electricité (CGE) und der amerikanischen American Telephone & Telegraph (AT&T) über eine 15prozentige Beteiligung der US-Gesellschaft an CGE scheinen auf der Kippe zu stehen.

Nach Berichten der britischen Wirtschaftszeitung "Financial Times" laufen die Verhandlungen zwischen den Unternehmen jetzt acht Monate, doch habe die französische Regierung bislang ihre Zustimmung versagt. Beide Gesellschaften hatten sich als letzten Termin der Unterredungen den 30. November gesetzt.

Die französische Regierung hat keinen Hehl daraus gemacht, daß sie lieber eine rein europäische Vereinigung der Telekommunikations-Industrie wünsche. So fürchtet die sozialistische Regierung offensichtlich politische Auswirkungen, sollte sich AT&T auf dem französischen Markt engagieren.

Für CGE und deren Telekommunikations-Tochter Alcatel-Thomson wäre ein Nichtzustandekommen einer Kooperation ein herber Schlag. CGE nämlich wollte seine Präsenz auf dem amerikanischen Markt für öffentliche Vermittlungstechnik stark ausbauen. AT&T hatte den Franzosen Hilfe bei der Vermarktung ihres E-10-S-Vermittlungssystems zugesagt.

Die Regierung in Paris glaubt allerdings, daß AT&T für die 15prozentige Beteiligung keinen entsprechenden Gegenwert bietet. So fordert sie die Amerikaner auf, den Support für CGE-Produkte in den USA zu verbessern.