Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

26.03.1999

Uni-News

Cyberspanglish: Sprachkultur im Internet

Das Internet ändert nicht nur auf rasante Weise unsere Arbeits- und Kommunikationsformen, sondern auch unsere Sprachkultur. Via Internet schleichen sich über Nacht Begriffe in den Wortschatz, die dann nicht mehr zu "canceln" und "entern" sind. Dabei verzeichnen Forscher eine Art Wettbewerb zwischen dem Englischen und dem Spanischen, das sich sowohl im realen Leben als längst auch im Cyberspace weltweit etabliert hat. Doch Hispanisten beobachten mit Argusaugen, wie das Angelsächsische mal wieder versucht, die eigene Sprache zu dominieren und zum Cyberspanglish mutieren läßt. Mit dem Kampf der beiden Sprachen um den virtuellen Raum beschäftigt sich nun der Bochumer Romanist Franz Lebsanft, der im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft das Projekt "Spanische Sprachkultur im Internet" betreut.

Kontakt: Ruhr-Universität Bochum, Professor Franz Lebsanft, Telefon: 0234/700-2628, Fax: 0234/7094-239, E-Mail: Franz. Lebsanftruhr-uni-bochum.de

Look: Nachhilfe in Sachen Groupware

Wie durch den Einsatz des Computers die zwischenmenschliche Kommunikation in großen Betrieben mittels Groupware verbessert werden kann, steht im Mittelpunkt des jüngst gestarteten Projektes "Look". Daran beteiligt sind Computerexperten des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik ISST und der Universität Dortmund. "Wir wollen von der Vorstellung vom isolierten Computernutzer herunter und statt dessen zeigen, daß Computertechnik auch ein gemeinsames Arbeiten fördern kann", so der Leiter des Look-Projektes, Diplominformatiker Thomas Gösmann. Bei jeder Einführung von Groupware in einem Unternehmen muß die Kommunikation zwischen den betroffenen Mitarbeitern neu strukturiert werden. Bisher habe man versucht, diese Situation routinemäßig durch eine praxisferne Modellbildung der Kommunikationsstrukturen und Geschäftsabläufe in den Griff zu bekommen - oft ohne Erfolg.

Kontakt: Universität Dortmund, Thomas Gösmann, Telefon: 0231/9700-743, E-Mail: gösmanndo.isst.fhg.de, Internet: www.isst.fhg.de/pages/projekte/MOVE.html