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Abkommen soll wissenschaftliche Kontakte zur DDR fördern


13.10.1989 - 

Uni Stuttgart kooperiert mit TU in Karl-Marx-Stadt

STUTTGART (CW) - Eine offizielle Partnerschaft besiegelten die Universität Stuttgart und die TU Karl-Marx-Stadt. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt im Bereich Konstruktions- und Fertigungstechnik.

Die Partnerschulen wollen, wie es in der Vereinbarung heißt, "die Zusammenarbeit im Bereich von Forschung, Lehre sowie der wissenschaftlichen Aus- und Weiterbildung von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern" entwickeln und "nach besten Kräften" fördern.

Bereits in den vergangenen Monaten wurden die Kontakte zwischen Wissenschaftlern beider Hochschulen verstärkt: Als Vorläufer für den offiziellen Partnerschaftsvertrag sind seit Oktober 1988 neun Vereinbarungen über gemeinsame Forschungsprojekte abgeschlossen worden. Die Zusammenarbeit bis hin zum Austausch von Assistenten läuft bereits.

Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Konstruktions- und Fertigungstechnik. Von Stuttgarter Seite beteiligt sind das Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen- und Fertigungseinrichtungen, das Institut für Werkzeugmaschinen sowie das Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb.

Die Hochschule in Karl-Marx-Stadt erhielt den Status einer Technischen Universität im November 1986. Neben der TU Dresden und der TU Magdeburg ist sie die dritte Technische Universität in der DDR. Ferner gibt es sechs Technische Hochschulen und zehn Ingenieurschulen. Mit rund 7500 Studenten ist die TU Karl-Marx-Stadt nach Dresden die zweitgrößte technische Lehr- und Forschungseinrichtung. An der TU sind 273 Hochschullehrer beschäftigt sowie 1560 wissenschaftliche Mitarbeiter, darüber hinaus 1650 Arbeiter und Angestellte.

Offizielle Partnerschaften bestehen bisher zwischen der Universität des Saarlandes und der Karl-Marx-Universität Leipzig, der RWTH Aachen und der TU Dresden sowie zwischen der Karl-Marx-Universität Leipzig und München.

Vertreter der Universität Stuttgart betrachten den Kooperationsvertrag mit Karl-Marx-Stadt als Wegbereiter für weitere wissenschaftliche Kontakte zu Universitäten und Forschungseinrichtungen in der DDR.