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22.02.1991 - 

Weitere Maßnahme zur Schuldenreduzierung

Unisys Corp. streicht die Dividende auf Vorzugsaktien

BLUE BELL (CW) - Die Unisys Corp., ums Überleben kämpfender IBM-Erzrivale, hat eine neue Maßnahme zum Schuldenabbau getroffen. Der amerikanische Computerhersteller wird die Dividendenzahlung auf die Vorzugsaktien streichen. Damit spart Unisys einem Bericht des "Wall Street Journals" pro Jahr 120 Millionen Dollar.

Unisys-Chef James Unruh erklärte dazu, daß man bei der Reduzierung der finanziellen Verpflichtungen bereits signifikante Fortschritte gemacht habe. Diese neue Maßnahme sei deshalb in dem derzeitig schwachen und unsicheren wirtschaftlichen Klima ein vernünftiger Schritt, um sich zusätzliche Gelder für den Abbau des Schuldenberges zu beschaffen. Rund 600 Millionen Dollar Schulden will Unisys nach eigenem Bekunden 1990 abgebaut haben.

Diese Größenordnung strebe man auch 1991 an. Ende 1990 belief sich die Verschuldung des Mainframers auf 3,7 Milliarden Dollar.

Darüber hinaus hält Unruh an seinem Plan fest, Unternehmensbereiche zu veräußern, die nicht zum Kerngeschäft des Company zählen. Der Wert der anvisierten Verkäufe liege mittlerweile bei einer Milliarde Dollar. Gespräche mit potentiellen Interessenten. seien bereits im Gange. Unruh hatte allerdings schon früher eingestanden, daß die Verkäufe weitaus langsamer als erwartet vorankämen. Zitiert das "Wall Street Journal" einen Unisys-Sprecher: "Wir glauben noch immer, daß es machbar ist nur wird es sehr schwer."