Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

25.01.2002 - 

Nur leichtes Wachstum für 2002 prognostiziert

Unisys' Jahreszahlen bleiben im Plan

MÜNCHEN (CW) - Mit einem Umsatz von 1,56 Milliarden Dollar im vierten Quartal schließt Unisys das Geschäftsjahr im Rahmen der Erwartungen ab. Verglichen mit dem Vorjahresquartal gingen die Einnahmen um rund sieben Prozent zurück.

"2001 war ein hartes Jahr, und wir sind froh, dass wir es hinter uns gebracht haben" beendete Unisys-Chef Larry Weinbach die Analystenkonferenz. Alles in allem ist der Konzern noch mit einem blauen Auge aus dem Krisenjahr 2001 hinausgekommen. Der Nettogewinn im letzten Jahresviertel belief sich auf 34,4 Millionen Dollar, wurde allerdings durch Sonderaufwendungen in Höhe von 276,3 Millionen Dollar, die durch die Entlassung von 3000 Mitarbeitern enstanden waren, belastet. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch einen Profit von 129,2 Millionen Dollar gemeldet. Einschließlich der außerordentlichen Kosten weist Unisys einen Quartalsverlust von 169,4 Millionen Dollar aus, verglichen mit einem Plus von 39,1 Millionen Dollar im vierten Quartal 2000.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2001 meldete der Konzern einen Umsatzrückgang von 6,89 Milliarden Dollar im Geschäftsjahr 2000 auf nun 6,02 Milliarden Dollar. Treiber des Geschäfts war vor allem der Bereich Services, der mittlerweile drei Viertel der Unisys-Einnahmen ausmacht und im Vergleich zum Vorjahr von 4,2 Milliarden auf 4,4 Milliarden Dollar anstieg. Zurückzuführen ist dies laut Weinbach zum einen auf die klarere Fokussierung der Dienstleistungen, welche die Kunden honoriert hätten, zum anderen habe man 25 Topmanager teils von großen Beratungshäusern an Bord geholt, was ebenfalls förderlich gewesen sei. Dagegen schrumpfte das Geschäft mit Hardware binnen Jahresfrist um 16 Prozent von 1,86 Milliarden auf 1,57 Milliarden Dollar. Allein der Verkauf der "Clearpath"-Server war um 30 Prozent zurückgegangen.

Für das laufende Jahr kündigte Weinbach ein Fünf-Punkte-Programm an, das vor allem die Profitabilität der einzelnen Bereiche sowie der einzelnen Länderaktivitäten zum Ziel hat. Vorrang soll vor allem das Outsourcing-Geschäft haben. Zwar rechnet Weinbach, der in den USA bereits von einer leichten Erholung der Auftragslage berichtete, nicht mit einem sofortigen Umschwung: "Das erste Quartal 2002 dürfte vergleichbar dem dritten Quartal 2001 verlaufen", doch spätestens ab der zweiten Hälfte hofft er auf eine spürbare Verbesserung. (rs)