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05.01.1996 - 

In Zusammenarbeit mit Intel

Unisys legt eine komplette Linie von Pentium-Pro-Servern auf

Nach eigenen Angaben entwikkelte das Unternehmen fuer seine Maschinen um den Intel-Prozessor ein spezielles Systemplatinen- Design. Alle mit dem Pentium Pro ausstaffierten Unisys-Server gestatten beispielsweise eine Fernueberwachung der Waermeentwicklung in den Rechnern, der Kuehlung und auch der Netzspannung.

Unisys liefert die Modelle mit der ebenfalls selbstentwickelten Server-Management-Software "Visinet" aus. Diese arbeitet unter Netware, OS/2, Windows NT, SCO Unix, Unixware sowie Solaris. In allen neuen Rechnern kann Intels gesamte Palette an ehedem "P6" genannten CPUs zum Einsatz kommen: Diese reicht vom mit 150 Megahertz getakteten Chip ueber die 166- und 180-Megahertz- Varianten bis zum kommendes Jahr verfuegbaren 200-Megahertz- Baustein.

Neben der "SFR-Rackmount"-Version, also einem System im Industriegehaeuse, praesentiert Unisys den als Hochleistungsmaschine apostrophierten "SFE-Fault-Resilient"-Server. Dieser laesst sich maximal mit vier Pentium-Pro-Prozessoren bestuecken, wobei Unisys die Prozessorkarten-Entwicklung von Intel nutzt. Der Arbeitsspeicher ist in ECC-Technologie (ECC = Error Correcting Code) ausgelegt. Das PCI-Bus-System verfuegt ferner ueber eine doppelt ausgelegte Stromversorgung sowie Raid-Subsysteme.

Als besonderes Schmankerl ruestete Unisys den SFE-Server mit einem beruehrungsempfindlichen LC-Display aus, ueber das sich das System kontrollieren und steuern laesst.

Ebenfalls mit vier Pentium-Pro-CPUs ausgestattet ist das SME- Modell. Der dem SFE-System bezueglich der technischen Auslegung aehnelnde Rechner verfuegt zudem ueber einen Fast-Wide-SCSI- Controller, nur eine Stromversorgung, 13 von vorne zugaengliche Einschubplaetze und sieben Ventilatoren. Sowohl das SME- als auch das SFE-Modell haben je acht PCI- und EISA- Erweiterungssteckplaetze.

Kleiner ist Modell SVD. Der Zwei-Prozessor-Server im mittelgrossen Tower-Gehaeuse besitzt Platz fuer lediglich acht Steckkarten und sechs 3,5-Zoll-Laufwerke. Optional kann man ein internes Raid- Subsystem nachordern, das bis zu sechs SCSI-Festplatten mit einer maximalen Kapazitaet von 24 GB bietet.