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10.04.1987 - 

Die Phase der Anpassung nach der Fusion ist vorbei:

Unisys schließt Umstrukturierung ab

WIEN (CWÖ) - Auch in Österreich beginnt nun die Burroughs-Sperry-Fusion Früchte zu tragen. So gibt es inzwischen für die Firmenpolitik von Unisys klare Richtlinien, obwohl noch nicht alle mit dem Zusammenschluß zusammenhängenden Schritte abgeschlossen sind.

Vordringlichstes Problem der Wiener Niederlassung (im ehemaligen Sperry-Haus) war zunächst die Personalreduzierung als Folge der durch die Fusion entstandenen Doppelbesetzung. Insgesamt ist die Mannschaft von Burroughs/Sperry jetzt auf 220 Mitarbeiter geschrumpft. Dabei warteten etliche Mitarbeiter erst gar nicht auf die offizielle "Freisetzung", sondern gingen freiwillig. Über die tatsächliche Fluktuationsrate schweigt sich Unisys Österreich-Chef Gernot V. Baumgartner allerdings aus.

Investieren will Baumgartner vor allem in den Teil der Unisys-Mannschaft, der für den Dienstleistungsbereich zuständig ist. "Wir werden uns -und das gilt konzernweit - stärker um den Markt, um den Kunden bemühen und gemeinsam mit den Anwendern Lösungen erarbeiten". Zu diesem Zweck erfolgte die inzwischen bereits abgeschlossene Umstrukturierung in Geschäftsbereiche. Die "Lines of Business" (LOB) konzentrieren sich auf die Marktsegmente Geldinstitute/Versicherungen, Handel/Industrie/Dienstleistung, mittelländische Wirtschaft, öffentliche Verwaltung/Transport und indirekter Vertrieb; letzteres ist für Software- und Systemhäuser sowie Händler zuständig.

Für 1987 hat sich Baumgartner zum Ziel gesetzt, den Ausbau des Händler- und Systemhausnetzes zu forcieren. Dies soll, abgesehen von der durch die Fusion stark erweiterten Produktpalette, mit dazu beitragen, daß Unisys "stärker als der Markt wächst". An die Mitarbeiter stellt er dabei nicht geringe Anforderungen. Durch eine "allgemeine Qualitätssteigerung, durch noch engeren Kontakt mit den Kunden" will Baumgartner den Umsatz pro Mitarbeiter

-derzeit bei 3,6 Millionen Schilling

-in die Höhe treiben.