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19.02.1999 - 

Unisys schließt Werk in Kanada

Unisys schließt Werk in Kanada Gewinne kommen - Mitarbeiter müssen gehen

MÜNCHEN (CW) - "Finanziell gesund, mit einem guten Auftragspolster und einer motivierten Belegschaft" beginnt Unisys nach Ansicht von Firmenchef Lawrence Weinbach das neue Jahr. Trotzdem schließt der Mainframe-Hersteller Ende Juli seine Fertigung für Speichersysteme in Winnipeg, Kanada.

Im vergangenen Jahr konnte Unisys seinen Gewinn auf 387 Millionen Dollar nahezu verdoppeln. Trotzdem will das Unternehmen 130 der weltweit 33 000 Mitarbeiter entlassen. Das Werk in Winnipeg wird geschlossen, die Fertigung soll einem noch nicht genannten Partner übertragen werden. Unisys konzentriere sich verstärkt auf seine Kernkompetenz, die Herstellung von High-end- Servern, heißt es in einer Erklärung.

Mit den Ergebnissen für das vierte Quartal seines Geschäftsjahres hat das Unternehmen die Erwartungen der Wallstreet übertroffen. Unisys meldete einen Profit von 138,6 Millionen Dollar oder 42 Cent je Anteilschein, die Analysten hatten 40 Cent prophezeit. Vor Jahresfrist hatte der Hersteller mit 86,9 Millionen Dollar oder 25 Cent pro Aktie deutlich weniger verdient. Beim Umsatz konnte Unisys um acht Prozent auf 2,05 Milliarden Dollar zulegen (viertes Quartal 1997: 1,9 Milliarden Dollar). Für das komplette Finanzjahr 1997 mußte der Anbieter einen Nettoverlust von 853,6 Millionen oder 5,30 Dollar pro Aktie verbuchen, der auf eine einmalige Abschreibung von 1,1 Milliarden Dollar zurückgeht. Der Umsatz im Kalenderjahr 1998 stieg um neun Prozent auf 7,21 Milliarden Dollar (1997: 6,64 Milliarden Dollar).