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19.06.1998 - 

Einstiegsmodell arbeitet mit Intel-CPUs

Unisys setzt Hoffnungen in neue Clearpath-Server

Trotz der Bemühungen des Rechnerbauers aus Blue Bell, Pennsylvania, sein Geschäftsmodell stärker auf Dienstleistungen auszurichten, entstammen die meisten Gewinne noch immer dem Verkauf von High-end-Servern. Zwei neue Mainframe-Produktreihen - "Clearpath HMP IX5000" und "Clearpath NX5000" - sowie der Intel-basierte Server "Clearpath HMP LX5000" sollen die Profitsituation verbessern.

Mit den Modellen der Großrechnerklasse verspricht der Anbieter zum Teil verdoppelte Rechenleistung bei niedrigeren Betriebskosten im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Die höhere Performance sei auf ein überarbeitetes I/O-System, mehr Arbeitsspeicher und schnellere Prozessoren zurückzuführen. Unisys verwendet in den meisten seiner Systeme proprietäre CMOS-CPUs, die nach den eigenen Designvorgaben von IBM produziert werden.

Große Hoffnungen setzt das Unternehmen auf die Intel-basierten "Clearpath-HMP-LX5000"-Server, die im unteren und mittleren Leistungsbereich Kunden finden sollen. Die Maschinen arbeiten sowohl mit dem eigenen Betriebssystem MCP/AS als auch unter Windows NT. Die Kernkomponenten der Symmetri- cal-Multiprocessing-(SMP-)Server bilden Intels Pentium-II- oder Xeon-CPUs. Unisys versucht sich vor allem durch eine aggressive Preisstrategie von den Mitbewerbern im Markt für NT-basierte Mehrprozessor-Systeme abzusetzen.

Als Unterscheidungsmerkmal für seine Enterprise-Server führt Unisys unter anderem die Architektur Heterogeneous Multiprocessing (HMP) an, die es ermöglicht, Mainframe-Anwendungen und solche unter Unixware oder Windows NT auf einem Rechner laufen zu lassen.