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Technologiekooperation beendet

Unisys und Data General wollen nichts mehr voneinander wissen

29.08.1997

Unisys, das sich voll auf Windows NT einlassen will, plant nach Mitteilung des britischen Brancheninformationsdienstes "Computergram" nun Server zu bauen, in denen Tandems Servernet-Verbindungsarchitektur beziehungsweise die hierfür notwendigen Boards sowie Microsofts Cluster-Software "Wolfpack" unter NT zum Einsatz kommen.

Unisys hatte vor der geplanten Kooperation mit DG einige Jahre mit der Sequent Computer Systems Inc. zusammengearbeitet, diese Verbindung aber abgebrochen. Sequent baut ebenfalls auf cc:NUMA, liefert seine Numa-Q-SMP-Server aber bereits seit knapp einem Jahr aus. DG wird erste "Aviion"-Maschinen unter dem DG-UX-Unix-Derivat erst im vierten Quartal 1997 vom Band laufen lassen.

Bei DG ist man sich zudem offensichtlich noch nicht darüber einig, welche Technologie man verwenden will, um die in künftigen SMP-Servern eingesetzten Pentium-Pro-SHV-Boards (SHV = Standard High Volume) von Intel miteinander zu verbinden. Bislang hatte DG Corollarys Crossbar-Switch "Profusion" favorisiert. Mit der Corollary-Lösung lassen sich zwei dieser Prozessorkarten koppeln. Nachteil: Während diese Option unter NT zufriedenstellende Ergebnisse liefern soll, sei, schreibt "Computergram", Profusion etwa unter SCOs Unixware eher eine Notlösung.