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09.02.2001 - 

Auch Serviceabkommen vereinbart

Unisys und Dell kombinieren PC-Produkte in einem OEM-Deal

MÜNCHEN (CW) - Ein OEM-Abkommen im Wert von rund einer Milliarde Dollar haben Dell Computer und Unisys geschlossen. Der Deal erstreckt sich auch auf Serviceleistungen, die der Alt-Mainframer für den Direktanbieter erbringen wird.

Mit der hauseigenen Server-Architektur Cellular Multiprocessing (CMP) sichert sich Unisys-Chef Lawrence Weinbach derzeit die Gunst der großen PC-Hersteller. Die Technik erlaubt es, bis zu 32 Intel-Prozessoren in einem Server zusammenzuschalten - auch unter Microsofts Betriebssystem Windows 2000 Datacenter. Nachdem im vergangenen Jahr bereits Compaq, ICL und HP entsprechende Vereinbarungen mit Unisys getroffen haben, sicherte sich jetzt der texanische Direktanbieter Dell den Zugriff auf die Mehrprozessortechnik. In einem OEM-Abkommen, das den Herstellern in den kommenden drei Jahren insgesamt eine Milliarde Dollar in die Kassen spülen soll, erweiterten beide Unternehmen ihre Zusammenarbeit. Ab sofort darf Dell die Unisys-Mehrprozessorrechner "ES7000" unter eigenem Namen anbieten. Im Gegenzug erhält der Ex-Mainframer Zugriff auf die Zwei-, Vier- und Acht-Wege-Server "Poweredge", die "Optiplex"-Desktops und die "Latitude"-Notebooks der Texaner. Außerdem agiert Unisys als Beratungs- und Servicepartner für Dell.

Unisys hat sich zwar schon seit längerem aus dem PC-Geschäft verabschiedet, will die Dell-Rechner bei Bedarf aber unter eigenem Label verkaufen und kann so als Komplettanbieter auftreten. Ähnliche Gründe bewegten offenbar Dell zu dem Deal. Analysten forderten von den Texanern schon seit langem, die Produktpalette im oberen Leistungsbereich zu erweitern, um auch große oder schnell wachsende Unternehmen bedienen zu können.