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CEO beabsichtigt weitere Reorganisation


22.10.1999 - 

Unisys wächst langsamer als geplant

MÜNCHEN (CW) - Nach zwei erfolgreichen Jahren muß Unisys-Chef Lawrence Weinbach nun den ersten Rückschlag verdauen: Die umgebaute Firma wächst langsamer als erwartet.

Das dritte Quartal des Jahres brachte für den einstigen Mainframe-Anbieter im Vergleich zur Vorjahresperiode nur ein Umsatzwachstum um vier Prozent auf jetzt 1,86 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1,79 Milliarden). Zwar stieg der Nettogewinn von knapp 94 Millionen im dritten Quartal 1998 auf jetzt 138 Millionen Dollar, aber Firmenchef Weinbach ist mit den Umsatzzahlen unzufrieden. Er rechnet auch in den kommenden zwei Quartalen nicht damit, die gesteckten Einkunftsziele zu erreichen.

Als Gründe für das langsamere Wachstum nannte der CEO, daß einige Servicekontrakte noch nicht von den staatlichen Regulierungsstellen genehmigt wurden. Zudem laufe in den Firmen die Umstellung auf Windows NT zu langsam.

Offenbar klappt es innerhalb der Firma auch mit der Zusammenarbeit der drei Bereiche Information Services Group, Global Customer Services und Computer Systems Group nicht besonders, denn der CEO will demnächst Pläne für eine Zusammenlegung der Verkaufsteams für Computer und Services vorlegen. Die geplante Veränderung zog bereits erste personelle Konsequenzen nach sich: Die beiden Topmanager des Servicebereichs, Lawrence Russell und Gerald Gagliardi, traten zurück.