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13.05.1977 - 

Reaktion auf IBM-Strategie:

Univac paßt seine Preise an

BLUE BELL (de) - 40 Tage nach Ankündigung der IBM 370/168-Nachfolgemaschine 3033 mit einem für den Großrechnermarkt ganz neuen "Pricing" stimmen die Relationen zu den Hauptmitbewerbern (fast) wieder. Denn jetzt hat nach Amdahl, Burroughs, Siemens und Honeywell auch Univac die - vornehmlich auf die CPU bezogenen - Preisreduzierungen des Marktführers nachvollzogen.

"Unter Berücksichtigung unserer Zielsetzung, stets ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis als IBM zu bieten" - so ein Sperry Univac-Sprecher - werden mit sofortiger Wirkung die Basis-Konfigurationen (CPU, Platten-Steuereinheit, ein oder zwei Disk-Drives) der Serien 90 und 1100 verbilligt, und zwar sowohl bei Miete als auch bei Kauf. Typische Systeme 90/25 und 90/30 kosten monatlich nun um 3 bis 7 Prozent weniger, bei Kauf gar um 10 Prozent.

Um 5 Prozent wurden die Kaufpreise für die 1100/10er-Modelle reduziert. Die Mietpreissenkungen für dieses System bewegen sich zwischen 4 und 7 Prozent. Schließlich wurden auch die Hauptspeicher-Erweiterungen des Modells 90/60 preislich nach unten angepaßt - die Univac-Welt ist wieder in Ordnung.