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25.01.1991 - 

Interoperabilitäts-Tests zur Kostensenkung

Universität von New Hampshire überprüft FDDI-Kompatibilität

FRAMINGHAM (IDG) - Das Forschungszentrum der Universität New Hampshire (UNH) "fühlt" derzeit im Rahmen eines LAN-Projekts 20 Anbietern von FDDI-Komponenten "auf den Zahn".

Ziel des Projektes ist es, Kompatibilitätsschwierigkeiten herauszufinden, um bei den Produkten für die Hochgeschwindigkeitskommunikation über das Fiber Distributed Data Interface auf Dauer Preissenkungen erzielen zu können.

Bisher halten die hohen FDDI-Kosten Anwender noch oft von der Installation entsprechender Kommunikationslösungen zurück.

Fragen für Hersteller und Benutzer werden auch insofern aufgeworfen, als die neue Norm im Gegensatz zu den übrigen LAN-Standards das Netzwerk-Management beinhaltet.

Nach Angaben von Barry Reinhold, dem Direktor der UNH-Forschungsstätte, macht die Interoperabilitäts-Problematik FDDI zu einem schwierigen Business: "Da FDDI das komplexeste LAN darstellt, ist die Wahrscheinlichkeit, daß in einer Multivendor-Umgebung etwas schief geht, natürlich höher." Schon ein winziger Fehler könne das gesamte Netz zusammenbrechen lassen.

Hinzu komme, daß FDDI Konkurrenz erwachse und auf diese Weise das Preisniveau beeinflußt werde. So arbeite man im FDDI-Komitee der ANSI an Möglichkeiten, eine Datenübermittlungs-Geschwindigkeit von 100 Mbit/s über Kupferkabel zu realisieren.

Ein ähnlicher Multivendor-Test wie an der Universität von New Hampshire steht am Ende des Monats bei Advanced Micro Devices in Sunnyvale/Kalifornien auf dem Programm.