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20.11.1992

Unix-Anbieter fischen im Host-Teich

LONDON (CW) - Die Hersteller von Workstations versuchen jetzt verstärkt, Kunden im Mainframe-Bereich zu gewinnen. Unix-Anwender von Hewlett-Packard sollen nach einer Meldung des britischen Informationsdienstes "Computergram" Funktionen für das System-Management an die Hand bekommen, die sonst nur auf den Mainframes zur Verfügung stehen.

Einen ähnlichen Weg geht Sun Microsystems Computer. Das Unternehmen hat mit Legent eine Vereinbarung getroffen, der zufolge Legent seine System-Management-Tools auf das Betriebssystem Solaris portiert.

Die Programme sollen die grafische Benutzerschnittstelle Open Look unterstützen. Beide Unternehmen wollen künftig dem internationalen Markttrend folgen und ihr Marketing auf Mainframe-Kunden mit

Downsizing-Plänen ausrichten.

Wie "Computergram" weiter mitteilt, hat Sun in Universal Software, Los Angeles, einen weiteren Partner gefunden. Universal will seine Software "Open/36" auf Sparc-Rechnern von Sun anbieten.

Das Programm ermöglicht Anwendern der veralteten /36-IBM-Midrange-Serie, ihre kompletten Anwendungen ohne Rekompilierung auf Sparc-Rechner zu portieren. Die Software wird Herstellerangaben zufolge ab August 1993 ausgeliefert.