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13.12.1996 - 

SCO stellt Tarantella-Technik vor

Unix-Anwendungen laufen in Web-Umgebungen

System- und Netzadministratoren sollen mit Hilfe von Tarantella grafische und alphanumerische Unix-Anwendungen, aber auch Windows-Applikationen über Unix-Server auf jeden Java-Client verteilen können.

Das können schlanke Internet-Computer, aber auch sogenannte Fat Clients wie Windows-PCs, Macintosh-Rechner oder Unix-Workstations sein. Voraussetzung ist lediglich, daß auf dem Zielsystem eine "Java Virtual Machine", sprich: eine Ablaufumgebung für Java-Anwendungen, installiert ist.

Als Abnehmer sieht SCO vor allem Hersteller von besonders schlanken Java-Clients, aber auch andere Anbieter, die auf Internet-Computing setzen. Sie sollen Tarantella in ihr Betriebssystem integrieren, wenn es Anfang kommenden Jahres ausgeliefert wird. SCO selbst will ein entsprechendes Upgrade des hauseigenen "Unixware" im ersten Quartal 1997 verschicken.

Technisch besteht Tarantella aus einer Anwender- und zwei System-Management-Komponenten. Im Zentrum steht die Anwendungsemulation, die den Java- Clients Zugriff auf Unix-Anwendungen ermöglicht.

Mit dem Web-Desktop erhalten die Administratoren ein Werkzeug, mit dem sie die Homepage des Users manipulieren können, so daß beispielsweise häufig genutzte Programme oder Dateien ständig als Symbol zu sehen sind.

Vervollständigt wird Tarantella durch eine als Management-Repository beschriebene Konfigu- rationsliste. Bei der Auswahl der Browser sind die Kunden eben- so frei wie beim Kauf des Web-Servers - auch wenn SCO hier derzeit das Netscape-Produkt empfiehlt. Das neue Produkt, so SCO, ergänze die bisher an Windows orientierte Emulationsstrategie.