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30.03.1990 - 

Gartner Group: Nur die "Starken" werden überleben

Unix-Commitment beschert Herstellern Umsatz-Zuwachs

HANNOVER (CW) - Untersuchungen der Gartner Group Inc. zufolge tragen Unix-basierte Systeme in der Bundesrepublik Deutschland immer stärker zum Umsatzwachstum der Hersteller bei.

Die Unternehmen, die schon früh auf Unix gesetzt haben, machen nicht nur den größten Umsatz mit Systemen dieser Art, sondern wachsen auch am schnellsten. Ausnahme NCR: Das Augsburger Unternehmen macht zwar fast 50 Prozent seines Umsatzes mit Unix, wächst allerdings nicht so schnell wie Hewlett-Packard, wo der Unix-Anteil am Geschäft nur etwa 30 Prozent ausmacht.

William C. Rosser, bei der Gartner Group Inc. zuständig für "Industry Services", machte allerdings klar, daß Unix-Anbieter gewisse Voraussetzungen zu erfüllen haben, wenn sie mittelfristig überleben wollen. So müssen neue Produkte in der Preis-/Performance-Relation um 50 bis 70 Prozent besser sein als die Vorgänger und nicht wie bisher nur um 40 Prozent. Weiterhin prosperieren nur Hersteller, die intensiven Service und Support liefern und ihren Kunden System-Integrations-Konzepte anbieten beziehungsweise ausarbeiten können. "Die Integration komplexen heterogener Plattformen", sagte Rosser, "ist die größte Herausforderung der nächsten Jahre".

Außerdem werde in Zeiten der immer ähnlicher werdenden Produkte das Image einer Firma wichtiger. Der Kunde entscheide, so der Analyst, nicht mehr nur auf Produkt- und Preisebene, sondern auch aufgrund von Sympathie für eine bestimmte Firma. Natürlich, schloß Rosser, würden diese Maßnahmen etliche Mittel verschlingen. Die Hersteller aber, deren Kapitaldecke zu dünn sei, sich solche Aktivitäten zu leisten, würden vom Markt ver-

schwinden.

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