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29.11.1991 - 

Grafische Oberflächen sind K.o.-Kriterium

Unix muß im PC-Bereich in erster Linie gegen Windows 3.0 antreten

MÜNCHEN (CW) - Grafische Benutzeroberflächen sind den Anwenderunternehmen offen bar wichtiger als das Betriebssystem, "Der Hauptgegner von PC-Unix ist Windows 3.0", steckt die Analystin Judith Horrowitz von der Bostoner Seybold Group den Ring ab für die im kommenden Jahr anstehenden Rangeleien um den Betriebssytem-Markt für Desktop-Rechner.

Trotz der großen Verbreitung von Windows 3.0 sieht die Marktbeobachterin realistische Chancen für Unix-Betriebssyteme mit grafischer Oberfläche. Horrowitz argumentiert:" Angesichts des Trends zu verteilten Systemen sind leistungsfähige Desktop-Systeme gefragt. Hier hat Unix gegenüber Windows einen klaren Vorteil."

Vorraussetzung für einen möglichen Erfolg von Unix auf Desktop-Systemen ist jedoch die in den letzten Jahren erfolgte Ausstattung der Unix-Betriebssysteme mit grafischen Oberflächen auf Basis der X-Windows- Technik. Dataquest-Analyst Paul Cubbage nennt den Grund: "Die Unternehmen wollen ihre Angestellten mit Hilfe der grafischen Oberfläche von den Anforderungen des Betriebssystems an die DV-Kenntnisse ihrer Benutzer abschirmen." Falls ein Anwender jedoch nicht auf die Connectivity-Fähigkeiten des Unix-Betriebssystems angewiesen ist, so Cubbage dann sei er mit Macintosh-Rechnern oder mit PCs und Windows 3.0 besser bedient. Diese Produkte seien ebenfalls mit allem grafischen Komfort ausgestattet und aufgrund ihrer begrenzten Möglichkeiten einfacher zu bedienen.