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20.06.1997 - 

Studie über Midrange- und High-end-Systeme

Unix-Server-Markt wächst wegen NT nur verhalten

Das vergleichsweise geringe Wachstum der Unix-Server führt die IDC-Senior-Analystin für den Bereich europäische Unix-Systeme, Kirsten Ludvigsen, vor allem auf eine Tatsache zurück: den Einfluß konkurrierender Maschinen auf Basis von Windows NT im LAN-Server-Bereich und von Maschinen, die die IDC als Einstiegs-Midrange-Rechner bezeichnet, die ebenfalls unter dem Microsoft-Betriebssystem laufen.

Das Marktsegment der Hochleistungs-Unix-Rechner (High-end) für kommerzielle Anwendungsumgebungen wuchs laut IDC-Analyse in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Vergleich zu den Monaten Januar bis März 1996 um 66,2 Prozent. Bei den High-end-Systemen, die sich in den technisch-wissenschaftlichen Bereich verkauften, betrug die Zunahme derweil "nur" 21,2 Prozent. Ludvigsen kommentierte diesen Trend mit der Feststellung, in früheren Jahren hätten sich die Kaufinteressenten von Hochleistungs-Unix-Systemen praktisch ausschließlich aus der Wissenschaft rekrutiert. Mittlerweile würden sich aber auch Anwender aus kommerziellen Anwendungssegmenten der Technologien annehmen, die von Unix-Server-Herstellern angeboten werden. Diese Klientel trage heute mehrheitlich zu den Wachstumsentwicklungen bei.

IDC machte noch keine detaillierten Angaben zum Marktanteil einzelner Rechneranbieter. Allerdings sagte Ludvigsen, daß insbesondere die IBM und die Siemens-Nixdorf Informationsysteme AG (SNI) sich an großen Zuwächsen erfreuen könnten. Auch Sequent, in diesem Marktsegment bislang nicht präsent, habe mit den cc:Numa-Servern (cc:Numa = Cache-coherent Non-uniform Memory Ar- chitecture) rasche Fortschritte gemacht. Ähnliches gelte für Sun Microsystems und dessen "Ultra-Enterprise-10000"-Maschinen.