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06.04.1984 - 

GMD Bonn:

Unix spielt Domino

Mit dem System Domino bietet die Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD), St. Augustin auf der Hannover-Messe eine Neuheit auf dem Unix-Büromarkt an.

Das System unterstützt die Abwicklung arbeitsteiliger Vorgänge in einer Büroumgebung. Über die bilaterale Kommunikation einfacher Mailsysteme hinaus erlaubt das Produkt die Strukturierung aufgabenbezogener Kommunikation in einem ablauforientierten Schema. Ein solches Ablaufschema wird in einer eigenen Sprache, der "Vorgangssprache", formuliert und von Domino in ein ablauffähiges Vorgangssteuerungprogramm übersetzt.

Benutzer des Systems können Vorgange nach einmal definiertem Schema in Gang setzen, woraufhin Domino die weitere Abwicklung übernimmt: Es informiert die dafür vorgesehenen Benutzer über ausstehende Aktionen und leitet die Ergebnisse weiter. Ein Ablaufprotokoll wird automatisch erzeugt. Hauptanwendungsgebiet von Domino ist die Unterstützung bei der Abwicklung gut strukturierter und sich wiederholender Kooperationsprozesse in einer Büroumgebung. Dennoch ist Domino ein flexibles System, da es alternative Abläufe im Büro und Entscheidungen der Benutzer mitberücksichtigen kann.

Das Produkt zeichnet sich dadurch aus, daß die eigentliche Vorgangssteuerung und die Werkzeuge zur Durchführung von Aktionen im Rahmen von Vorgängen sauber voneinander getrennt sind.

Informationen: Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung mbH, Bonn, Postfach 1240, 5205 St. Augustin CeBIT Halle 3, Stand 1501