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27.03.1992 - 

Bis zu 128 Terminals lassen sich anschließen

Unix-System von Digital-Kienzle unterstützt den ACE-Standard

HANNOVER (zek) - Als Erweiterung für die Rechnerfamilie 2800 bietet Digital-Kienzle ab sofort das neue System 2855 an. An dieses Unix-System können - wie bei der Serie 2850 - bis zu 128 Terminals angeschlossen werden. Die neuen Rechner basieren jedoch auf dem Mips-Prozessor R4000 und sind serienmäßig mit eigener Systemplatte und Streamer ausgestattet.

Mit ihrer Produktlinie 2800 zielt Digital-Kienzle in erster Linie auf Anwender im kommerziellen Bereich, die auf ein offenes Unix-System Wert legen, das sich entweder zentral oder dezentral einsetzen läßt.

Die 2800-Familie bietet sieben Modellvarianten an, die vom 8-Platzsystem über 32- und 64-Platzrechner bis zu den beiden 128-Terminal-Systemen am oberen Ende reichen. Die Hauptspeicherkapazitäten betragen zwischen 16 und 256 MB, die Externspeicher können auf mehr als 26 GB ausgebaut werden.

Sämtliche 2800-Rechner laufen unter einer von Digital-Kienzle entwickelten Unix-Version, die auf den X/Open-Konventionen beruht. Dazu werden neben Entwicklungswerkzeugen unter anderem Datenbank- und Dateisysteme angeboten, die auf dem relationalen Datenbanksystem Informix basieren.

Das neue System 2855 ist nach Herstellerangaben kompatibel zu den anderen 2800-Rechnern. Es soll darüber hinaus konform zu den Spezifikationen des Advanced Computing Environments (ACE) sein und sich damit bei Verfügbarkeit dieses Standards auf das ACE-Betriebssystem umrüsten lassen.

Das System 2855 wird in zwei Grundversionen angeboten: mit einer Hauptspeicherkapazität von 128 MB und mit zwei Festplatten zu je 1,6 GB oder mit 192 MB Hauptspeicher und ist mit vier Festplatten. Bereits in der Grundausstattung verfügen die Systeme über eine eigene Systemplatte, um im Platten-l/O eine bessere Leistung zu bringen. Zur Standardausstattung gehört ferner ein Streamer mit 525 MB zum Datenträgeraustausch. Ein 5-GB-Hochleistungs-Streamer kann optional angeschlossen werden.

Neu am System 2855 ist auch die sogenannten "High Integrated Technology-Architektur" (HlT). Dabei wurden nach Digital-Kienzle-Angaben die Wege zwischen den Systemkomponenten verkürzt und die physikalischen Einflußmöglichkeiten so weit wie möglich reduziert. Die Schnittstellen unterstützen für lokale Netze das proprietäre Netzwerk "Kidan" oder Ethernet beziehungsweise V.24, Wide-Area-Netze können via V.24/X.21, HFD oder Datex-P realisiert werden.