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15.12.2000 - 

Windows 2000 und Jahr 2000 sorgen für kleineres Zwischentief

Unkenrufen zum Trotz: PCs sind gefragt

MÜNCHEN (IDG) - Nachdem kürzlich bereits Marktforscher und Hersteller auf einen Rückgang der PC-Verkäufe aufmerkam gemacht und teilweise Gewinnwarnungen ausgegeben hatten, relativieren nun neue Quartalsvorhersagen den befürchteten Einbruch.

Nach Angaben der Marktforscher von IDC sind die PC-Verkäufe im vierten Quartal in den USA zwar stark zurückgegangen, in anderen Regionen haben die Umsätze dagegen überdurchschnittlich zugelegt, so dass die ursprünglich vorhergesagten Zuwachszahlen nur leicht korrigiert werden mussten. IDC rechnet für das vierte Quartal 2000 mit einem weltweiten Absatz von 40,15 Millionen Rechnern, was einer Zunahme von 19,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht.

In den USA kalkulieren die Analysten für das Jahr 2001 vor allem im Geschäftskundenbereich mit einem Anstieg der Verkaufszahlen. Die derzeitige Zurückhaltung führen sie zum einen auf den bisher eher verhaltenen Umstieg auf Windows 2000 zurück. Aktuelle Zahlen sprechen für einen stark wachsenden Trend zum neuen Microsoft-System, der in der Regel auch mit Hardwareinvestitionen verbunden ist.

Ebenfalls bremsend soll sich das Jahr-2000-Problem ausgewirkt haben. Demnach wurden in den Jahren 1997 und 1998 in vielen Unternehmen aus Vorsorgegründen neue PCs angeschafft. Diese Gerätegeneration steht nun ab dem nächsten Jahr vor dem Austausch.

Für Europa rechnet IDC vor allem mit einer anhaltend starken Nachfrage im Endkundenbereich. Bei den Marktanteilen führt weiterhin Compaq mit nunmehr 14 Prozent (viertes Quartal, 1999: 13,7) vor Dell mit 11,6 Prozent (11,5), Hewlett-Packard mit 7,8 Prozent (6,6) und Fujitsu-Siemens mit 4,8 Prozent (5,8).