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Erste Anwendungen für den Netzcomputer

Unklarheit über Oracles Powerbrowser

23.08.1996

Oracle will mit seinem Internet-Browser "Powerbrowser" kein Geld machen. Diese Aussage ergänzte CEO Raymond Lane in Kuala Lumpur auf einer Konferenz mit fernöstlichen Geschäftspartnern um den Hinweis, daß man auch nicht mit Mitbewerbern um einen möglichst großen Marktanteil ringen wolle.

In Zusammenhang mit dem Erwerb des "Navigator"-Browsers von Netscape für 16000 Mitarbeiter führte diese Aussage zu dem Gerücht, daß nun die Entwicklung des hauseigenen Browsers eingestellt würde. Derartige Absichten werden von Oracle Deutschland vehement bestritten. Danach seien die Netscape- Produkte nur für Unix- und Macintosh-User gedacht. Die Auslieferung des Powerbrowser für den NC sei nach wie vor für Ende dieses Jahres vorgesehen.

Der Web-Browser unterscheidet sich von den Konkurrenzprodukten dadurch, daß er neben den Client- auch Server-Funktionen enthält. Tatsächlich sind erste Vorversionen des NC-Produkts bereits über die Web-Seite von Oracle zu beziehen. In der PC-Version hat der Browser inzwischen den Release-Stand 1.5 erreicht.

Der von Oracle propagierte NC wird vom Datenbankspezialisten durch "Interoffice" mit ersten Anwendungen ausgestattet. Das Paket umfaßt Funktionen für E-Mail, Terminplanung sowie Workflow- und Dokumentenverwaltung. Das Produkt arbeitet laut Hersteller reibungslos mit der PC-Variante von Interoffice zusammen. Die Auslieferung soll im September mit den ersten NC-Produkten erfolgen.