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02.05.1980 - 

Auch Gold Krämer wechselt zu Honeywell Bull System 64 DPS:

Unruhe an der IBM 4331-Front

KÖLN (ha)-Nach der Hanauer Keller & Co. GmbH (siehe CW Nr. 14 vom 3. April 1980), wechselt nun ein weiterer Juwelenschmuck-Hersteller, die Kölner August Hogut GmbH, gruppeninternes DV-Service-Unternehmen des Gold-Krämer-Konzernes,von einer IBM-Anlage zu einem Honeywell Bull-System 64 DPS.

Die Hogut GmbH arbeitete bisher mit einer IBM 360/30 im Batch-Betreb. "Wir standen plötzlich unter dem Druck, unseren Fachabteilungen und Filialen mehr DV-Leistung bieten zu müssen", erklärt DV-Chef Heinz Caspari. Er drucke derzeit Bestandslisten, "die eigentlich nie richtig stimmen". Deshalb legten die Kölner verstärkt Wert auf Dialog-Anwendung und Datenbank-Einsatz.

Zunächst war laut Caspari die IBM 4331 aIs 360/30-Ablösmaschine im Gespräch. Als die Hogut-Crew feststellen mußte,daß eine Umstellung auf diese Anlage mit erheblichem Umstellungsaufwand verbunden ist, begann man sich für die Systeme Siemens 7.531, NCR V-8555 M und Honeywell Bull 64 DPS II zu interessieren. Stichprobentests ergaben, daß,mit Ausnahme der 64 DPS II, bei den beiden anderen Maschinen Programmänderungen erforderlich gewesen wären. Grund: Bei Hogut werden nahezu alle Jobs unter DOS gefahren. Geschäftsführer Johannes Ruland begründet seine Entscheidung für die Honeywell-Maschine: "Unsere Leute können in Cobol arbeiten und auch das DB-System IDS II weist ein erheblich besseres Handling gegenüber lBMs DB-System auf." Für die 64 DPS II spricht nach den Worten von Ruland, daß kein zusätzliches Personal erforderlich ist. In der von der Hogut GmbH benötigten Konfiguration sei die 64 DPS II überdies "um einiges preisgünstiger als die 4331" (Caspari).