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04.04.1976

Unsere Programmierer murren. Nachdem wir mit Arbeitsrichtlinien nun auch den letzten, Rest von genialem Schöpfertum der ersten Programmiergeneration gnadenlos unterbunden haben, betrachten sie ihren Job nur noch als erbärmlich stumpfsinnige Routinearbeit

Unsere Programmierer murren. Nachdem wir mit Arbeitsrichtlinien nun auch den letzten, Rest von genialem Schöpfertum der ersten Programmiergeneration gnadenlos unterbunden haben, betrachten sie ihren Job nur noch als erbärmlich stumpfsinnige Routinearbeit. Psychologisch kommt hinzu, daß die Jungs ja ständig damit beschäftigt sind, die eigenen Fehler zu korrigieren - das hebt nicht gerade den, Glauben an sich selbst.

Geradezu frustrierend - so murren sie ist, daß immer sie als letzte fertig werden, auch wenn bei der Programmvorgabe und Systemanalyse die Termine verschlampt wunden. "Den Letzten beißen die Hunde", sagen sie verbissen.

Und kommt das Programm dann auf die Anlage, und irgendwas läuft falsch und man weiß noch gar nicht warum, zunächst heißt es immer: "Der Programmierer hat den Mist gebaut." Hat er nach mühseliger , Sucharbeit dann das Gegenteil nachgewiesen, dann das ihn keiner, weil das so rechthaberisch sei.

Jetzt müssen wir die Jungs erst mal wieder motivieren. Am besten ist, wir schicken sie reihum auf irgend so 'n neumodisches Seminar. Man stelle sich vor, die kommen zurück, und sprechen von "Top Down" und "Fernwirkungen". Kann malt das Risiko eingehen?

Mfg.

Abteilung EDV und Org.