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13.03.1998 - 

Kommentar

Unsicher bei Koloraturen?

Lobbyismus ist die Beeinflussung einer bestimmten Adressaten- durch eine Interessengruppe. Womit wir beim Thema Server-Konsolidierung wären.

Die IBM hat sich dieses Thema mit Verve auf die Fahnen geschrieben. Es kann allerdings nicht überraschen, daß die blauen Wanderprediger ihre Heilslehre vom Konsolidierungskonzept mit einem Dogma unterfüttern: Am Ende aller Tage ist es doch der technologisch allerdings durch CMOS-Prozessoren aufgefrischte Großrechner, der die beste aller Lösungen für viele Anwendungsfelder darstellt. Das Wort Mainframe ist aus Marketing-Gründen dabei tabu.

Für soviel Glaubenssatz gibt es natürlich auch eine Begründung. Die hat allerdings wenig mit den Bedürfnissen der Anwender zu tun: Die IBM erwirtschaftet immerhin allein im Großrechnersegment mehr Umsatz als mit PC-, AS/400- und RS/6000-Servern zusammen.

Ohne Zweifel muß man darüber hinaus dem OS/390-Betriebs-system heute attestieren, offen für fast alles vom Internet über Unix und sogar, wenn auch eingeschränkt, für NT zu sein. Eine attraktive Plattform also durchaus und viele Gründe mithin für die IBM-Lobbyisten, das Hohe Lied des Großrechners zu singen.

Auffällig ist aber, daß Big Blue immer dann weniger koloraturensicher wird, wenn es um die Kosten von Server-Topologien geht (siehe nebenstehende Artikel). Wie sich Server-Konsolidierungen rechnen und auf welcher Plattform, dazu verbreitet Big Blue eher Nebulöses. Genau diesbezüglich aber würde der Anwender gerne klarer sehen.