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27.11.1981

Unsicherheiten gegenüber der Datenverarbeitung kennzeichnen die Situation in Chefetagen und Fachabteilungen:\ Kontrollierte Kosten durch neutrale Hardware-Beratung

Im DV-Management macht sich ein wachsendes Unbehagen gegenüber der rasanten Entwicklung auf dem Hardware-Sektor breit. Die Ankündigung weiterer Hardware-Generationen und die Hochrechnung zukünftiger Anforderungen verstärken diese Unsicherheit. Die Fachabteilungen bemängeln in zunehmendem Maße den Durchsatz, das Antwortzeitverhalten und die Ausfallhäufigkeit der Systeme. Das Verhältnis der Geschäftsleitung zur DV ist gekennzeichnet durch Zweifel an der Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Kontrollierbarkeit des bestehenden DV-Konzeptes.

Das Mißtrauen der Geschäftsleitung gegenüber steigenden DV-Kosten, die ständig wachsenden Anforderungen der Fachabteilungen und das kaum mehr überschaubare Angebot an Hardware-Systemen sind eine Herausforderung für jedes DV-Management. Schließlich ist die Organisation und Datenverarbeitung im allgemeinen die teuerste Verwaltungskostenstelle eines Unternehmens.

Die Antwort kann nur lauten: Neutrale Hardware-Beratung ist unerläßlich.

Gibt es eine bessere Antwort, als dieser Herausforderung mit einer an den zukünftigen Anforderungen orientierten herstellerneutralen Planung zu begegnen? Eine Planung, die alle systemtechnischen Komponenten - Hardware, systemnahe Software, Datenfernübertragung-einer gezielten Messung und Analyse unterzieht, zukunftssichere Konzeptionen aus den Anforderungen ableitet und eine herstellerneutrale Auswahl sicherstellt!

Die Inanspruchnahme einer qualifizierten, unabhängigen Hardware-Beratung-seit Jahren fest im Angebot der DV-Dienstleister etabliert- wird mehr und mehr zur unternehmerischen Notwendigkeit.

Qualifizierte Hardware-Berater verfügen in der Regel über ein umfassendes und ganzheitliches Vorgehensmodell für die systemtechnische Planung, das dem Anwender kurzfristig und mit geringem zeitlichen Aufwand ein sachverständiges, neutrales und objektiviertes Gutachten sichert. Das Ergebnis: Der Anwender investiert keine Mark zuviel in seine Hardware.

Da sich der Planungshorizont von Hardware-Untersuchungen über zumindest fünf Jahre erstrecken sollte, müssen die Systemkapazitäten aufgrund der zukünftigen Anforderungen (Applikationen) hochgerechnet werden. Der Berater schlägt Tuningmaßnahmen vor, stellt Systemengpässe oder Kapazitätsreserven fest, entwickelt eine Soll-Konfiguration unter dem Aspekt der verteilten Intelligenz und führt die Systemauswahl mit Unterstützung bei Vertragsverhandlungen durch.

Die Definition und Gewichtung von Bewertungskriterien, das Erstellen eines Pflichtenheftes und der Abnahmetest runden das genzheitliche Konzept einer qualifizierten Hardware-Untersuchung ab.

Planung der systemnahen Software

Um die instrumentalen Voraussetzungen bei der Systementwicklung, Programmierung, Programmpflege und -verwaltung zu verbessern, müssen gezielte Tuningmaßnahmen für die Systemgenerierung durchgeführt werden. Der Berater definiert die Anforderung für Betriebs-, Datenbank- und Datenkommunikationssysteme, entwickelt Kostenmodelle und überwacht die Schnittstellenbedingungen unter Berücksichtigang von Zentralisation/Dezentralisation. Seine Empfehlungen sind von hoher Sachverständigkeit und absolut herstellerneutral.

Die Planung und Implementierung von Datenfernübertragungsnetzen und -verfahren (DFÜ) stellen in zunehmendem Maße ganz besondere Anforderungen an die DV-Verantwortlichen. Durch die Messung, Analyse und Optimierung der Leitungskonfiguration gibt der Berater eine wertvolle Hilfestellung, die sich hart am wirtschaftlichen Nutzen orientiert. So steht auch im Bereich der DFÜ die Kosten-/Nutzenanalyse im Vordergrund seiner Untersuchungen. Der- Anwender sichert sich damit eine Leitungskonfiguration, die voll auf seine zukünftigen Anforderungen zugeschnitten ist.

Ein Stufenkonzept für die systemtechnische Planung, das die Komponenten Hardware, systemnahe Software und Datenfernübertragung berücksichtigt, könnte ein Aussehen haben, wie es die Abbildung zeigt.

*Dipl.-Kfrn. Dirk Lippold ist Prokurist und Marketing Leiter der ADV/Orga F. A. Meyer GmbH, Wilhelmshaven.