Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

23.10.1998 - 

Mangel an individueller Standardsoftware

Unterer Mittelstand bietet noch reichlich Potential

Das Budget dieser Gruppe für Informationstechnik soll im vergangenen Jahr europaweit im Durchschnitt 150000 Dollar betragen haben. Somit ergibt sich für die Hersteller ein potentieller Markt von 7,5 Milliarden Dollar, in diesem Jahr könnten es sogar acht Milliarden sein, wie IDC-Experte Edoardo Riboldazzi jetzt mitteilte. Die Analysten befragten für ihre Studie 4500 Unternehmen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden, Dänemark und Großbritannien.

Dabei wurde auch festgestellt, daß die in IT-Belangen eher konservativen Unternehmen in Frankreich und Italien zu finden sind. Sie zeigen deutlich, daß in diesen Ländern immer noch eine meist handwerklich orientierte Industrie das Bild prägt.

Größtes Problem des von IDC auch als "Small- and Medium-sized Enterprises" (SMEs) bezeichneten Markts ist der Mangel an Software, die sich auf individuelle Belange zuschneiden läßt. Microsoft sei mit der "Back Office Suite" zum Teil nur deshalb dominierend in diesem Segment, weil die im Prinzip ebenfalls geeigneten Lösungen der ERP- und Datenbankanbieter vom Preis und von der vorausgesetzten Infrastruktur her für den Einsatz in Großunternehmen konzipiert sind. Typische Player in der SME-Arena seien auch die PC-Hersteller Compaq und Dell sowie IBMs AS/400.

Erst kürzlich hatte eine Studie der Gartner Group ergeben, daß Firmen mit Umsätzen unter 250 Millionen Dollar rund sieben Prozent ihrer Einnahmen in die IT investieren. Prozentual gesehen liegen sie damit an der Spitze - der Durchschnitt über alle Unternehmensgrößen hinweg beträgt 4,17 Prozent des Umsatzes.