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07.06.2005 - 

Börsenspot: Apple

Unterhaltsame Elektronik

Stephan Hornung

Vor zwei Jahren begann mit dem Erfolg des MP3-Players "iPod" die atemberaubende Umsatz- und Gewinnentwicklung von Apple, die auch den Aktienkurs emporschnellen ließ. Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres trugen die iPod-Geräte etwa ein Drittel zum Umsatz von 3,24 Milliarden Dollar bei. Aber auch im klassischen Computergeschäft verzeichnete Apple mit 1,07 Millionen verkauften Rechnern - plus 43 Prozent - Erfolge. Der Quartalsgewinn von 290 Millionen Dollar (34 Cent je Aktie) war deshalb auch der höchste der Unternehmensgeschichte.

Für das dritte Quartal rechnet Apple allerdings bei etwa gleichem Umsatz mit einem Gewinnrückgang auf 28 Cent je Aktie. Noch nicht eingerechnet sind hierbei Kosten von bis zu 100 Millionen Dollar, die aus einer gerichtlichen Einigung mit Käufern von fehlerhaften iPod-Geräten der ersten Generation resultieren. Mit einem Eigenkapital von 6,4 Milliarden Dollar (63 Prozent EK-Quote) und einem Nettoumlaufvermögen von rund 5,7 Milliarden Dollar verfügt Apple über ausgezeichnete Bilanzrelationen. Auch dürfte die neue Betriebssoftware "Tiger" für Aufsehen sorgen. Jedoch erscheint die Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 30 schlichtweg zu teuer für einen Unterhaltungselektronikkonzern. Auch der beschlossene Umstieg auf Intel-Prozessoren (siehe Seite 5) wird daran vorerst nichts ändern. (ajf)