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11.12.2006

Unternehmen knüpfen konvergente Netze

87 Prozent der deutschen Unternehmen wollen in den kommenden drei Jahren ein IP-Netz einrichten.

48 Prozent und damit nahezu doppelt so viele Unternehmen wie 2005 haben ihre Netze in fast allen oder den meisten Geschäftsbereichen bereits auf IP migriert. Selbst in Deutschland, wo Firmen gerne eine abwartende Haltung nachgesagt wird, haben 40 Prozent das Thema in Angriff genommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Economist Intelligence Unit (EIU), die im Auftrag von AT&T erarbeitet wurde. Im Zuge der Erhebung wurden 395 Führungskräfte (CEO, CFO, CIO sowie Aufsichtsräte) in Nordamerika, Asien und Europa befragt.

Die Mehrheit der Führungskräfte (84 Prozent) spricht der Netzkonvergenz mittlerweile eine zentrale Bedeutung bei der Erreichung ihrer strategischen IT- und Geschäftsziele zu. Vor einem Jahr waren dies nur 45 Prozent. Die Hauptvorteile konvergenter Netze sehen die Führungskräfte noch immer in Kosteneinsparungen sowie einem gestrafften Netz-Management. Allerdings ist im Vergleich zum Vorjahr der Anteil derer gestiegen, die sich durch eine einheitliche IP-Infrastruktur eine bessere Zusammenarbeit mit Kunden, Zulieferern und Partnern sowie eine Verbesserung des Kundenservice erhoffen. Fast zwei Drittel der Befragten wollen die IP-Netze für neue Anwendungen nutzen.

Sicherheitsbedenken

Auf dem Weg in die IP-Welt sind die verantwortlichen Manager durchaus bereit, kräftig zu investieren. 72 Prozent gehen davon aus, dass sich ihre Ausgaben für die Netzkonvergenz in den nächsten zwei Jahren um mindestens zehn Prozent erhöhen. Die insgesamt sehr positive Grundhaltung in Sachen Konvergenz wird aber durch einen Punkt getrübt: 58 Prozent haben bezüglich der Sicherheit Bedenken und sehen dies als kritische Herausforderung. Im ISDN-verwöhnten Deutschland ist zudem eine Besonderheit zu beobachten: Hier steht fast die Hälfte der Befragten der VoIP-Qualität skeptisch gegenüber. Ein Thema, das in den USA aufgrund des maroden klassischen Telefonnetzes keine Rolle spielt. Detaillierte Ergebnisse der Studie können auf der AT&T-Homepage (http://www. att.com/emea_de/insights/white paper/convergence_series4.html) heruntergeladen werden. (hi)