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20.03.1998 - 

Unternehmen planen eigene Initiative

Unternehmen planen eigene Initiative In den USA verschärft sich der Mangel an IT-Experten

346000 Stellen für Programmierer, Systemanalytiker und weitere IT-Spezialisten sind nicht besetzt, also etwa zehn Prozent der 3,4 Millionen IT-Jobs in den USA, führt die Information Technology Association of America (ITAA) in einer Studie an.Eine weitere Untersuchung des US-Handelsdepartments prognostiziert, daß bis zum Jahr 2006 zwischen einer Million und 1,3 Millionen IT-Stellen geschaffen werden.

"Das Problem hat sich im letzten Jahr drastisch verschlimmert", so Honorio Padron, Chief Information Officer (CIO) des Handelsunternehmens Comp-USA in Dallas.Es werde immer schwieriger, IT-Mitarbeiter zu finden.Darüber hinaus blieben sie für immer kürzere Zeit im Unternehmen.Bei internen IT-Projekten verkürzt das Unternehmen daher die Entwicklungszeiten."Man muß sie beenden, bevor Mitarbeiter gehen und die verbliebenen Leute überarbeitet sind", so Padron.

United Healthcare stellte nach Aussagen des CIO Paul LeFort letztes Jahr 600 IT-Mitarbeiter ein, verlor aber etwa 300 an andere Arbeitgeber.Gemeinsam mit CIOs von Coca-Cola, Exxon, UPS und weiteren Unternehmen arbeitet LeFort in einem IBM-CIO-Beratungskomitee.Es soll Mitte des Jahres eine Initiative vorstellen, die IT-Know-how fördert sowie Abwerbungen eindämmt.Geplant sind unter anderem mehr Praktika, weitere Kooperationen zwischen Unternehmen und Universitäten sowie Web-Sites, die über IT-Karrieremöglichkeiten informieren.

ITAA-Präsident Harris Miller rät Unternehmen, auch Absolventen mit sonstigen akademischen Qualifikationen oder Spezialkenntnissen in anderen Technologien in Betracht zu ziehen.Die Industrie könne sich nicht zurückziehen und die Lösung des Problems den Universitäten überlassen: "Dies funktioniert jetzt nicht und wird auch in Zukunft nicht funktionieren.