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Überbetriebliche Innovationsberatung bei IHK-Rhein-Neckar:

Unternehmer im Dialog mit Datenbanken

06.04.1979

HEIDELBERG/BONN (ee) - Über ein Siemens-Terminal 8151 haben seit Ende März die Mitgliedsfirmen der Industrie- und HandeIskammer Rhein-Neckar in Heidelberg Zugriff auf mehr als 150 technisch-wissenschaftliche Datenbanken in der Bundesrepublik und den USA, wo ein Lockheed-Service und eine STC-Datenbank abgefragt werden. Das erste überbetriebliche bundesdeutsche Datenbankterminal für die Innovationsberatung gehört zu einem vom Bundesministerium für Forschung und Technologie geförderten Projekt, das im Dialogbetrieb Wirtschaftsdaten zur schnellen und aktuellen Beratung von Unternehmen liefert.

Wie der Parlamentarische Staatssekretär im BMFT, Erwin Stahl, bei der Übergabe des Terminals (wegen der Lieferzeit von zwölf Monaten konnte die vorgesehene Datenendstation 8161 von Siemens bisher nicht angeschlossen werden) erklärte, sei diese Innovationsberatungsstelle "beispielhaft für das Konzept der Bundesregierung", das kleine und mittlere Betriebe durch folgende Maßnahmen fördern soll:

- Ausbau einer technologischen Infrastruktur, auf welche die Betriebe zurückgreifen können;

- Ausbau indirekter technologieorientierter Fördermaßnahmen wie die Zulage zu den Kosten von Forschungspersonal und Vorhaben der externen Vertragsforschung;

- direkte Programmförderung bei unternehmeneigenen Forschungsprojekten dort, wo kontinuierliche Eigenforschung sinnvoll und risikoreich zugleich ist .

Stahl bezeichnete es als eine wichtige Aufgabe der Technologiepolitik der kommenden Jahre, Innovationshilfen bis zur Demonstration der Marktfähigkeit eines entwickelten Produkts oder Verfahrens zu geben, um neue Produkte auf den Markt zu bringen. In diesem Zusammenhang betonte Stahl, daß es sich bei den Maßnahmen der Bundesregierung zur Verstärkung des Entwicklungs- und Innovationsprozesses nur um ein Förderangebot handelt, das eigene Innovationsbemühungen in der Wirtschaft voraussetzt.