Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

20.01.1984 - 

Admerca-Studie analysiert europäischen Markt:

Unterschiede im PC-Entwicklungsstand

ZÜRICH (sg) - Der Markt für Home- und Personalcomputer weist in den einzelnen europäischen Ländern starke Unterschiede im Entwicklungsstand auf. Zu diesem Ergebnis kam jetzt das schweizerische Marktforschungsunternehmen Admerca in einer Studie.

Im Vergleich zu Staaten wie der Bundesrepublik und Großbritannien sei beispielsweise das französische Marktvolumen für Personal Computer noch relativ gering. So verfügten 1983 erst etwa die Hälfte aller kleineren Unternehmen über einen PC. Demgegenüber scheint der Markt in der Bundesrepublik bereits etabliert. Hier dürfte das Marktaufkommen 1987 bei ungefähr 300 000 Einheiten liegen. In Italien erwarten die Schweizer Marktforscher für 1984 eine Nachfrage von 100 000 Personal Computern.

Das Homecomputer-Aufkommen in Deutschland veranschlagen die Experten von Admerca für nächstes Jahr mit rund einer Million Einheiten, für 1987 sogar mit zwei Millionen Einheiten. Großbritannien stufen sie jedoch als größten Markt für Büro- und Heimcomputer ein. Hier stünden bereits jetzt 45 Prozent der Personal Computer in kleinen Unternehmen, 30 Prozent in großen Firmen und 25 Prozent bei Behörden, im Bildungswesen und in anderen Marktbereichen. In Großbritannien befänden sich heute mehr als eine Million Heimcomputer im Einsatz.

Entscheidend für den Personal Computer werden der Studie zufolge die Jahre 1984 und 1985 sein: Entsprechende Kommunikationsnetze wie digitale Telefonnetze, Videotext, Teletext, Kabelfernsehen sowie die Medien könnten erst dann voll zum Tragen kommen.