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26.09.1997 - 

Führende Unternehmen kündigen Initiativen an

Unterstützung für XML

26.09.1997

XML erlaubt die Entwicklung individueller Tag-Sets für plattformübergreifende Web-Applikationen. Daten lassen sich mit XML zudem besser strukturieren als unter HTML. Die strategische Bedeutung der neuen Norm für Microsoft unterstreicht eine von Bill Gates persönlich angekündigte XML-Kampagne. Als Impuls dient dabei eine dem World Wide Web Consortium (W3C) gemeinsam mit Arbortext und Inso vorgelegte XML-Style-Sheet-Sprache, die "Extensible Style Language" (ESL). Beobachter erwarten außerdem Frame-Support für XML in Web-orientierten Microsoft-Tools wie Frontpage und Visual Interdev.

Konkurrent Netscape plant für diese Woche die Freigabe eines Java-Applets, mit dessen Hilfe Browser Inhalte auf Basis des "Resource Definition Framework" (RDF) darstellen können. RDF entstammt Netscapes "Meta Content Framework" und ist ein XML-Datenmodell des W3C zur Strukturierung von Web-Inhalten.

Unterdessen arbeiten Oracle, Sybase, Microsoft und der Hersteller von Push-Technologie, Datachannel, gemeinsam an einer Datenbanksprache auf der Grundlage von XML. Die oben beschriebenen Initiativen werden durch eine Vielzahl an Projekten kleinerer Anbieter ergänzt und zeugen von der breiten Akzeptanz der Extensible Markup Language unter Internet-Entwicklern.