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24.02.1995

Unterstuetzung von neun weiteren Herstellern Compaq wird eigenen Standard fuer PC-Management vorstellen

FRAMINGHAM (IDG) - Compaq und neun weitere Hersteller werden einen eigenen Weg zur Verwaltung und Konfiguration von PCs einschlagen. An den Desktop-Management-Interface-(DMI-)Standard der Desktop Management Task Force (DMTF) will man sich, wenn ueberhaupt, nur langfristig annaehern.

Compaqs "Intelligent Managability" soll die gleichen Moeglichkeiten bieten wie das DMI: Informationen ueber Netzkarte, Modem, Festplatte, Prozessor und die laufende Software werden in einem kleinen Bereich des Arbeitsspeichers gesammelt. Diese Daten koennen dann vom Systemverwalter ueber Netz oder vor Ort geprueft und ausgewertet werden. In PC-Netzen wuerden Inventur, Schutz und Reparatur der einzelnen Geraete deutlich einfacher.

Der bestehende DMI-Standard eigne sich nicht fuer den Masseneinsatz, ausserdem biete er zuwenig Moeglichkeiten, sagte Compaq in der vergangenen Woche. Deshalb werde man in den naechsten ein bis zwei Monaten die selbstentwickelte DMI-Erweiterung in die eigenen Rechner integrieren.

Bis dahin werden auch die Mitglieder von Compaqs "Desktop Management Solutions Partner Program" die ersten Produkte auf den Markt bringen. Unterstuetzung kommt von den Firmen Intel, Cheyenne Software Inc., McAfee Associates Inc., Novell Inc., Symantec Corp. und Tally Systems Corp.

Die Kritik an dem Abweichler vom DMI-Standard liess nicht lange auf sich warten. "Es hat den Anschein, als wolle Compaq eine eigene Standardisierungsgruppe aufmachen", zitiert die CW- Schwesterpublikation "Computerworld" einen PC-Hersteller.