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27.02.1998 - 

Datensicherung gegen Katastrophen

Unwetter beeinträchtigen IT-Installationen in den USA

Bisher haben rund 640 kleinere Firmen die staatliche Federal Emergency Management Agency (Fema) um Hilfe gebeten. Diese Betriebe und mittelständische Unternehmen haben laut Lisa Maio-Ross, Analystin für Netzwerke bei IDC, erfahrungsgemäß die meisten Probleme bei Unwetterkatastrophen. Ihr seien Fälle bekannt, in denen bis heute kein Cent in Datensicherungspläne investiert worden sei. Auch gebe es DV-Abteilungen, in denen regelmäßige Backups vergessen werden wie im Falle der Overmoe & Nelson Ltd. aus dem US-Bundesstaat North Dakota. Als im April 1997 der Red River über die Ufer trat, standen plötzlich zehn Rechner eineinhalb Meter unter Wasser. Damals gingen zehn Prozent der Informationen über Steuern, Gehälter und Kunden verloren. Die Kosten für die Rückgewinnung der übrigen Daten aus den beschädigten Speichern schlugen mit 10000 Dollar vergleichsweise glimpflich zu Buche, der Ersatz aller Dateien hätte das Fünffache gekostet.

Bei Großunternehmen hingegen entfallen Fema-Angaben zufolge durchschnittlich sechs Prozent des jährlichen IT-Budgets auf Datensicherungsvorkehrungen. Die Kosten umfassen die Hilfe von Beratern, den Einsatz spezieller Applikationen und Outsourcing.