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10.05.2010

UPDATE: 2009/10 ist wohl bei Sony besser gelaufen als erwartet

(NEU: Hintergrund, Aktienkurs)

(NEU: Hintergrund, Aktienkurs)

Von Juro Osawa DOW JONES NEWSWIRES

TOKIO (Dow Jones)--Das abgelaufene Geschäftsjahr ist für den japanischen Elektronikkonzern Sony offenbar besser gelaufen als ursprünglich gedacht. Die Japaner haben am Montag die Prognosen für 2009/10 erhöht. Das Geschäftsjahr 2009/10 ging bei Sony Ende März zu Ende. Am kommenden Donnerstag will das Unternehmen mit Sitz in Tokio über den Geschäftsverlauf im vierten Quartal und Gesamtgeschäftsjahr berichten. Die Sony-Aktie verabschiedete sich mit einem Kursplus von 0,7% aus dem Börsenhandel in Tokio.

Die Japaner rechnen nun mit einem Nettoverlust von 41 Mrd JPY. Auf operativer Basis soll sogar ein Gewinn von 32 Mrd JPY geschrieben werden. Den Konzernumsatz schätzen die Japaner auf 7,214 Bill JPY. Im Februar bei Vorlage der Drittquartalszahlen hatte die Sony Corp einen Nettoverlust von 70 Mrd JPY bei einem operativen Verlust von 30 Mrd JPY in Aussicht gestellt. Die Umsatzerwartung lag bei 7,300 Bill JPY.

Als Gründe für die bessere Entwicklung führte Sony Kosteneinsparungen und die Preisentwicklung an. Die Preise für LCD-Fernseher und weiterer Elektronikprodukte seien weniger stark gefallen als ursprünglich angenommen. Auch das Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson Mobile Communications habe einen Beitrag geleistet, teilte Sony mit.

Sony arbeitet sich noch immer aus dem Tief der Rezession heraus. In Zuge dessen hat der Konzern bereits 18% seiner Werke geschlossen, 20.000 Stellen gestrichen und seine Zulieferkette überholt, um die Kosten um 330 Mrd JPY zu senken. Gleichzeitig versucht Sony, ihre Produkte zu erneuern, indem sie sie mit Online-Schnittstellen ausrüstet. "Wir denken, wir haben die Talsohle erreicht", sagte Sony-CFO Nobuyuki Oneda im Februar.

Im Geschäftsjahr 2008/09 (31. März) meldete der Elektronikkonzern Sony den ersten Nettoverlust in 14 Jahren. Der Fehlbetrag lag bei 98,9 Mrd JPY und der Konzernumsatz ermäßigte sich um 13% auf 7,73 Bill JPY. Neben der Wirtschaftskrise und dem Nachfragerückgang litten die Japaner auch unter dem festen Yen und Restrukturierungskosten.

Webseite: www.sony.com -Von Juro Osawa, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 104, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/cbr/has Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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