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22.10.2008

UPDATE: Apple profitiert im 4. Quartal von iPhone-Verkäufen

(NEU: Weitere Details, Aktienkurs nachbörslich)

Von David Benoit

DOW JONES NEWSWIRES

NEW YORK (Dow Jones)--Die gute Nachfrage nach dem Life-Style-Handy iPhone hat dem US-Konzern Apple im Schlussquartal des Geschäftsjahres 2007/08 eine deutliche Steigerung von Gewinn und Umsatz beschert. Trotz des schwierigen Umfelds will Apple die Geschäftsstrategie, anders als viele Wettbewerber, unverändert lassen. Der Computerhersteller will demnach nicht in den Markt mit preisgünstigen PCs einsteigen.

Wegen des Wirtschaftsabschwung äußerte sich Apple vorsichtig zum weiteren Geschäftsverlauf und veröffentlichte eine Gewinnprognose für das erste Quartal, die deutlich unter den Konsensschätzungen der Analysten liegt. Marktteilnehmer reagierten dennoch erfreut auf den Quartalsbericht und den Ausblick: Apple-Aktien haussierten auf nasdaq.com bis 19.59 Uhr (Ortszeit) um 13,3% auf 103,64 USD.

Im Schlussquartal per Ende September profitierte der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino besonders von den Verkäufen seines Touchscreeen-Handys der dritten Generation. So trug allein das iPhone 3G mit 4,6 Mrd USD rund 39% zum Gesamtumsatz von 7,9 Mrd USD bei, der insgesamt um 27% zulegte. Das Nettoergebnis steigerte Apple um 26% auf 1,14 Mrd USD und den Gewinn pro Aktie auf 1,26 (Vorjahr 1,01) USD.

Damit lag der Computer- und Elektronikhersteller beim Gewinn und Umsatz über den eigenen Schätzungen von 1,00 USD je Anteilsschein bzw 7,8 Mrd USD bei den Erlösen. Von Thomson Reuters befragte Analysten hatten im Konsens mit einem Gewinn je Aktie von 1,11 USD und mit Erlösen von 8,05 Mrd USD gerechnet.

Es sei "eines der besten Quartale" in der Firmengeschichte gewesen, erklärte Apple. CEO Steve Jobs führte dies auf den Erfolg des iPhones zurück. Das Mobiltelefon wurde im vierten Quartal 6,89 Millionen Mal verkauft, im Vorjahreszeitraum waren es nur 1,11 Mio iPhones. Die Macintosh-Computer gingen im vierten Quartal 2,61 Millionen Mal über den Ladentisch (+21%). Der Verkauf des iPod lag während des Quartals mit 11,05 Mio Stück 8% höher als im entsprechenden Zeitraum 2007.

Während Apple im abgelaufenen Quartal den höchsten Umsatz und Gewinn jemals in einem Schlussquartal verbuchte, sind die Aussichten für das bereits laufende erste Quartal verhalten. "Wir wissen noch nicht, wie die Wirtschaftskrise Apple treffen wird. Aber wir sind mit der stärksten Produktlinie in unserer Geschichte ausgerüstet", erklärte Jobs.

Aus diesem Grund will das Unternehmen seine Geschäftsstrategie nicht ändern. Es gebe keine Pläne, wonach Apple in den Notebook-Markt für unter 500 USD je Stück einsteigen will, wie es Wettbewerber auch in Reaktion auf das herausfordernde Umfeld getan haben. "Die Frage ist, ob der Abschwung einige Kunden veranlasst, Produkte aus dem preisgünstigeren Segment zu kaufen", so Jobs. "Ich wäre überrascht, wenn dies in großem Umfang passieren würde."

Apple wage angesichts der trüben Konjunktur-Aussichten nur eine vorsichtige Prognose, sagte Apple-CFO Peter Oppenheimer. So rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn zwischen 1,06 USD und 1,35 USD pro Aktie und einem Umsatz von 9,0 Mrd bis 10,0 Mrd USD. Damit liegt Apple deutlich unter den Gewinnprognosen der Analysten, die im Mittel mit 1,65 USD je Aktie für die ersten drei Monate rechnen. Bei den Erlösen erwarten die Beobachter im Konsens 10,57 Mrd USD.

Webseite: http://www.apple.com - Von David Benoit, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 100; unternehmen.de@dowjones.com; Ben Charny hat an der Meldung mitgewirkt. DJG/DJN/kla/jhe

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.