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26.07.2007

UPDATE: AT&S erwartet steigenden Bedarf an Produktionskapazität

(NEU: Details)

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Von Herbert Dietrichstein

Dow Jones Newswires

LEOBEN (Dow Jones)--Die AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Leoben, erwartet steigenden Bedarf an Produktionskapazitäten. Im laufenden Jahr soll sowohl das zweite Werk in China seinen Ausstoß erweitern, als auch die Möglichkeit eines Werkbaus in Osteuropa geprüft werden, sagte CEO Harald Sommerer am Donnerstag. Die Ergebnisse des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2007/08 (30.6.) sowie die derzeit gute Auslastung der Werke würden die Guidance des Leiterplattenherstellers bestätigen. Diese liegt bei einem Umsatz von 540 Mio bis 550 Mio EUR sowie einem Gewinn je Aktie von 1,60 bis 1,70 EUR.

Bestärkt sieht AT&S die Erwartungen von der Entwicklung im Automobilsektor, der zunehmend auf elektronische Steuerungselemente in den Bereichen Sicherheit oder Komfort gekennzeichnet sei. "Wir sehen eine ganz klare Entwicklung in den kommenden Jahren", sagte Sommerer. Für die AT&S, die alle großen Zulieferer für automobile Elektronik mit Leiterplatten beliefert, ist der Trend hin zu mehr und hochwertigerer Elektronik eine "Wachstumschance".

Auch im Telekommunikationssegment, in dem sich der Technologiemix durch die zunehmende Komplexität der Mobiltelefone immer weiter in Richtung 'high end', verschiebe, sieht die AT&S anhaltend gute Marktchancen. Gleichzeitig gebe es aber keine Entspannung beim Preisdruck.

Die Nettoverschuldung der AT&S belief sich mit 30. Juni auf 123,7 (74,2) Mio EUR). Der daraus errechnete Verschuldungsgrad beträgt 54,5%. Der Anstieg der Nettoverschuldung seit Ende März 2007 (+13,1 Mio) sei im Wesentlichen auf Investitionen für den weiteren Ausbau des Werks in Shanghai zurückzuführen, hieß es in der Pressemitteilung der AT&S. Insgesamt wären im laufenden Geschäftsjahr Investitionen von etwa 100 Mio EUR geplant, so Sommerer.

Der Umsatz war im ersten Quartal um 9% und das EBIT überproportional um 33% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Umsatz lag mit 114,7 (104,8) Mio EUR knapp unter den Erwartungen der Analysten, die im Konsens mit 116,4 Mio EUR gerechnet hatten. Das EBIT erreichte mit 7,8 (5,8) Mio EUR exakt den von den Analysten geschätzten Wert. Der Periodenüberschuss stieg um 37% auf 9,2 /6,7) Mio EUR.

Webseite: http://www.ats.net

Von Herbert Dietrichstein, Dow Jones Newswires, +43 (1) 512 6922-13, herbert.dietrichstein@dowjones.com

DJG/hed/nas

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