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10.05.2007

UPDATE: AT&S sieht erste positive Effekte aus Asien-Geschäft

(NEU: Details, Aktienkurs)

(NEU: Details, Aktienkurs)

Von Herbert Dietrichstein

Dow Jones Newswires

LEOBEN (Dow Jones)--Die AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Leoben, hat im Geschäftsjahr 2006/07 (31.3.) erste positive Auswirkungen aus dem Asiengeschäft verzeichnet. Insgesamt lag der Nettogewinn bei 31,3 (28,3) Mio EUR, der Umsatz erreichte 467,4 (374,7) Mio EUR, wie der Leiterplattenhersteller am Donnerstag mitteilte. Damit übertraf er die Erwartungen von fünf von Dow Jones Newswires befragten Analysten, die einen Nettogewinn von 31,0 Mio EUR sowie einem Umsatz von 461,0 Mio EUR prognostiziert hatten.

Das EBIT lag hingegen mit 32,6 (26,3) Mio EUR leicht unter den erwarteten 33,0 Mio EUR. Grund dafür ist laut Alexander Hodosi, Analyst der CA-IB, der schwache Kurs des Dollar, der aber durch ein gutes Finanzergebnis ausgeglichen werden konnte.

AT&S bekräftigte bei Vorlage der Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr ihre Prognosen für das laufende Jahr. So sei ein Gewinn je Aktie von 1,60 bis 1,70 EUR weiterhin die Zielvorgabe. Der Umsatz werde bei 540 Mio bis 550 Mio EUR liegen.

Analysten halten diese Prognose für realistisch. "Wenn nicht etwas Überraschendes passiert, dann sollten die Prognosen eintreffen", sagte Hodosi. Insbesondere die Entwicklung des AT&S-Großkunden Nokia, der von einem Wachstum im Bereich der High-End Mobiltelefone ausgehe, sollte dem Unternehmen, dass im Bereich der High-Tech Komponenten seine Stärken habe, zugute kommen.

Bestärkt sieht sich AT&S durch die Entwicklung der asiatischen Standorte, die bereits 2006/07 positive Effekte auf das Ergebnis gehabt hätten. Vor allem von China und Indien erwarte AT&S steigende Umsatzerträge sowie eine verbesserte Profitabilität aufgrund von Kostenvorteilen insbesondere im Personalbereich.

Gute Marktchancen sieht das Unternehmen weiterhin im Geschäftsfeld Telekommunikation, das rund 60% zum Umsatz beitrage. Insbesondere der boomende Bereich der Mobiltelefonie in Europa und Asien biete weiterhin gute Chancen. Zudem sei mit der Akquisition der koreanischen Tofic der Einstieg in den Markt für flexible Leiterplatten gelungen.

"Außerdem ist der indische Markt im Kommen", sagte Vorstandsvorsitzender Harald Sommerer Dow Jones Newswires. In den kommenden Jahren werde AT&S mehr als die Hälfte des Umsatzes in Asien erzielen und damit die Profitabilität weiter steigern können.

Potenzial sieht die AT&S auch im Automotive-Bereich, der vermehrt nach hochwertigen Leiterplatten nachfrage. Derzeit trage dieser Bereich rund 10% zum Umsatz bei. Im 2006 eingeführten Geschäftsfeld Trading/DCC (=Development Circuits Components) seien etwa 10% Umsatzbeitrag zu erwarten. In diesem Bereich fungiert AT&S als Zwischenhändler für Leiterplatten, die von Partnern in Asien zugekauft werden beziehungsweise in Kooperation mit Partnern für Kunden bestückt werden.

Der Aktienkurs des im TexDax der Frankfurter Börse notierenden Unternehmens lag am Berichtstag gegen 13:40 Uhr mit 19,19 EUR 1,39% unter dem Schlusskurs.

Webseite: http://www.ats.net

-Von Herbert Dietrichstein, Dow Jones Newswires, +43 (1) 513 6922-13,

herbert.dietrichstein@dowjones.com

DJG/hed/mim

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