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24.10.2007

UPDATE: AT&S trotz Umsatzrückgang im 2Q mit höherem Ergebnis

(NEU: Details, Analystenmeinung) Von Herbert Dietrichstein Dow Jones Newswires

(NEU: Details, Analystenmeinung) Von Herbert Dietrichstein Dow Jones Newswires

WIEN (Dow Jones)--Die AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Leoben, hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2007/08 (30. September) trotz eines geringfügigen Umsatzrückgangs ihr EBIT und Periodengewinn gesteigert. Ebenfalls verbessert haben sich die Margen, teilte der Leiterplattenhersteller am Mittwoch mit. Während der Umsatz auf 127,0 (127,7) Mio EUR zurückging, verbesserte sich das EBIT auf 14,4 (13,0) Mio EUR und der Periodenüberschuss stieg auf 12,4 (11,6) Mio EUR.

Damit lag der Umsatz unter den Erwartungen von Marktbeobachtern, die mit 131,2 Mio EUR gerechnet hatten. EBIT und Periodenüberschuss lagen leicht über den Erwartungen der Analysten von 12,2 Mio EUR beziehungsweise 11,1 Mio EUR. Gestiegen sind ebenfalls die Margen des Konzerns. So verbesserte sich die Bruttomarge im zweiten Quartal auf 19,7% (18,7%), die EBIT-Marge stieg auf 11,4% (10,2%).

"Die Margen sind ziemlich gut", sagte Vera Sutedja, Analystin bei der Erste Bank zu Dow Jones Newswires. Ebenfalls positiv sieht sie die Entwicklung bei EBIT und Periodengewinn. Dazu beigetragen haben der Produktmix und die Auslastung im Berichtszeitraum, die das Unternehmen als zufriedenstellend bezeichnete. So wurde im zweiten Werk in Schanghai die dritte Produktionslinie in Betrieb genommen, die vierte Linie soll bis Ende November folgen. Der Umsatz hingegen sei "etwas schwach" ausgefallen, so Sutedja. Es sei allerdings erwartet worden, dass der Druck auf den Umsatz aufgrund der Schwäche des US-Dollar groß sei.

Aufgrund der für die kommenden Monate erwarteten Unsicherheiten aus Wechselkursschwankungen will AT&S bis auf weiteres keine Umsatzprognosen veröffentlichen. Im Bereich der Nettoergebnis- und damit EPS-Erwartungen bekräftigt AT&S aufgrund der guten Performance im ersten Halbjahr und der getätigten Hedging-Aktivitäten die Guidance für einen Gewinn je Aktie von 1,60 bis 1,70 EUR.

Erste Bank-Analystin Sutedja, die das Geschäft von AT&S als "sehr volatil" bezeichnete, bleibt in ihrer Einschätzung des Jahresergebnisses etwas konservativer. "Wir bleiben vorerst bei unserer Prognose von etwa 1,50 EUR je Aktie." Grund dafür sei der traditionelle Verlauf des Geschäftsjahres bei AT&S. "Das zweite Halbjahr ist immer die schwächere Periode", sagte Sutedja. Vorerst bleibe das Kursziel von 20,50 EUR und die Empfehlung "Hold" aufrecht.

Positiver sehen die Analysten der Landesbank Baden-Würtemberg (LBBW) den Geschäftsverlauf des österreichischen Leiterplattenerzeuger. Die LBBW sieht ihr positives Szenario für die Aktie voll bestätigt. Nahezu sämtliche Großkunden der AT&S profitierten derzeit vom globalen Boom in ihren jeweiligen Märkten. Sollten insbesondere im laufenden Quartal die Geschäfte der Handykunden Nokia, Sony Ericsson und RIM positiv verlaufen, dürfte AT&S bei der Vorlage der Drittquartalszahlen Ende Januar die Prognose für den Gewinn je Aktie im Geschäftsjahr erhöhen.

Die im TecDax der Frankfurter Börse gelistete Aktie der AT&S notierte am Berichtstag um 13:24 Uhr mit 18,66 EUR oder 1,30% über dem Schlusskurs des Vortages.

Webseite: http://www.ats.net - Von Herbert Dietrichstein, Dow Jones Newswires, +43 (1) 513 6922-13, herbert.dietrichstein@dowjones.com DJG/hed/kla

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