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25.04.2007

UPDATE: Boeing erhöht Umsatz und Gewinn im 1. Quartal

(NEU: Einzelheiten)

CHICAGO (Dow Jones)--Der US-Flugzeugbauer Boeing hat in den ersten drei Monaten 2007 von der robusten Nachfrage in der zivilen Luftfahrt profitiert und das Nettoergebnis um 27% gesteigert. Der Auftragsbestand erreichte zum Ende des ersten Quartals 262 Mrd USD und erhöhte sich damit um 23%. Boeing mit Sitz in Chicago bezeichnete den Auftragsbestand als einen neuen "Rekord". Als Grund für die positive Entwicklung im Auftaktquartal führte der Konzern neben der zivilen Luftfahrt auch die Aufträge im Rüstungsbereich an.

Das Nettoergebnis kletterte auf 877 (692) Mio USD und das Ergebnis je Aktie erhöhte sich auf 1,13 (0,88) USD. Auf Basis des fortgeführten Geschäfts wies Boeing ein Ergebnis je Aktie von 1,12 USD aus. Der Umsatz stieg auf 15,37 Mrd von 14,26 Mrd USD im Vorjahr. Die von Thomson Financial befragten Analysten hatten mit einem Ergebnis je Aktie von 1,02 USD bei einem Erlös von 15,03 Mrd USD gerechnet.

Im vorbörslichen US-Handel bis gegen 14.30 Uhr MESZ geht die Boeing-Aktie 0,13 USD höher um, der Schlusskurs lag am Vortag bei 93,67 USD. Boeing macht die Hälfte des Geschäfts mit dem Bereich zivile Luftfahrt, den Rest steuern die Regierungsverträge bei. Im Geschäftsbereich zivile Luftfahrt kletterte der Umsatz um 7% auf 7,56 Mrd USD in den ersten drei Monaten. In der Rüstungssparte wies Boeing einen Umsatzanstieg von 7,4% auf 7,72 Mrd USD aus.

"Die jüngsten Ergebnisse entsprechen unseren Erwartungen für das Quartal und zeigen einen soliden Fortschritt in Richtung unserer hohen Ziele für 2007 und darüber hinaus", sagte Jim McNerney, Chairman, President und CEO bei dem Konzern. "Unsere Rekordauftragsbestand, die steigende Produktivität und der Fortschritt bei unserem Entwicklungsprogramm hat uns auf den Weg gebracht, unsere Wachstums- und Produktivitätsziele zu erreichen", so Jim McNerney weiter.

Nach Einschätzung von Beobachtern unterstreichen die Ergebnisse von Boeing das Wachstum in der zivilen Luftfahrt besonders in Asien und im Nahen Osten. Die US-Fluggesellschaften erholen sich langsam von einem Industrieabschwung und müssen nun ihre Flotten erneuern. Dieser Trend könnte sich aber schnell wieder ändern, so ein Beobachter.

Boeing hat zudem die Prognosen für 2007 und 2008 bestätigt. Für 2007 rechnet das Unternehmen unverändert mit einem Ergebnis je Aktie in einer Bandbreite von 4,55 bis 4,75 USD bei einem Umsatz von 64,5 Mrd bis 65 Mrd USD. Boeing hatte im Januar die Prognose erhöht. Im Jahr 2008 soll das Ergebnis je Aktie bei 5,55 bis 5,75 USD liegen bei einem Erlös von 71 Mrd bis 72 Mrd USD. In diesem Jahr will Boeing 440 bis 445 Flugzeuge ausliefern und im kommenden Jahr sollen es 515 bis 520 Maschinen sein.

Webseite: http://www.boeing.com -Von Mike Barris und Judy Lam, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108,

unternehmen.de@dowjones.com

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